Frankenberg

Bürgermeisterwahlkampf: Hansen stellt Programm für Senioren vor

- Frankenberg (jos). Bürgermeisterkandidat Nicolas Hansen nennt sein Seniorenprogramm „Aktiv 65 Fkb“. Der Begriff „aktiv“ stehe dabei nicht nur für die Aktivität der Senioren, sondern auch für die Bemühungen der Stadt, erklärt der Herausforderer.

Hansens Anliegen ist es, bei allen Bemühungen um junge Familien auch die ältere Generation nicht zu vergessen. „Sie gehört ebenso zur Familie und wir verdanken ihr den Wohlstand, in dem wir heute gemeinsam leben dürfen“, betonte Hansen. Um Jung und Alt näher zusammenzubringen und mehr Verständnis für ein Miteinander zu entwickeln, will Hansen im Falle seiner Wahl folgende Punkte umsetzen:

- Einkaufs- und Begleitservice: Senioren ab 65 Jahren und Menschen mit Behinderung können bei der Stadt einmal wöchentlich telefonisch einen Einkaufszettel aufgeben. Zum symbolischen Preis von einem Euro wird der Einkauf im Wunschgeschäft getätigt und dann geliefert. Außerdem soll ein Begleitservice angeboten werden, der Senioren beispielsweise zum Arzt bringt. Vergleichbare Angebote gebe es bereits in anderen Städten, erklärt Hansen. Die Kosten seien „vergleichsweise gering, da die Einkäufe über freiberufliche Mitarbeiter und ehrenamtlich tätige Menschen durchgeführt werden“.

- Senioren-Kino: In den Bürger- und Gemeindehäusern der Stadt will Hansen ein Filmangebot für Senioren schaffen, das Erinnerungen weckt an Schauspieler wie Heinz Rühmann oder Gert Fröbe. Senioren ab 65 sollen dafür zwei Euro Eintritt bezahlen, die Organisation der Veranstaltungen soll bei der Stadt liegen.

- Sportangebot und Ausflüge: Die Stadt soll nach Hansens Plänen mit Sportexperten und in Absprache mit den Hausärzten maßgeschneiderte Fitness-Programme für Senioren ab 65 anbieten. Außerdem sollen Fahrradtouren und Ausflüge angeboten werden. Räume oder Leihfahrräder soll die Stadt zur Verfügung stellen. „Oftmal fehlt ja eben nur ein Organisator“, meint Hansen. „Diese Rolle übernehmen wir.“

- Projektwochen mit Schülern: Die Stadt soll Projektwochen an Schulen fördern, die gemeinsam von Senioren und Schülern gestaltet werden. Die Senioren sollen dabei die Projektleiter sein, im Mittelpunkt stehe das „gemeinsame Erreichen eines Projektziels“. Beispielsweise könnte gemeinsam ein Fest organisiert werden. „Als weiterer Bereich bietet sich der Biologieunterricht an, in dem in der Natur unter Leitung eines Senioren tüchtig geforscht wird“, erklärt Hansen. Die Stadt sollte dabei die Schirmherrschaft übernehmen, so Hansen.

Für Fragen, Anregungen oder Kritik ist Nicolas Hansen unter Telefon 0151/16032899 zu erreichen.

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