BUND ist Wildkatzen auf der Spur

Auf Spurensuche: Annika Hennemuth (Praktikantin des BUND), Sarah Friedrichsdorf (Geschäftsstelle BUND Hessen), Revierförster Erich Wetzlar und Frank Schütz (BUND) schlagen einen Lockstock in den Boden um Wildkatzen anzulocken. Foto: Quanz

Bromskirchen. Sie sind scheu und zeigen sich für Menschen ganz selten. „Oft laufen Wanderer im Wald an ihnen vorbei und bemerken es nicht“, erklärt Frank Schütz vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Er spricht von Wildkatzen, die sich auch im Oberen Edertal aufhalten.

In diesem Jahr startet der BUND eine bundesweite Untersuchung. Ziel ist es festzustellen, wie viele Wildkatzen in einzelnen Gebieten leben, zu welcher Population sie gehören und ob es Wanderbewegungen und Ausbreitungen gibt.

Kurzclip:

Frank Schütz über die Wildkatzen

Bundesweit hat der BUND 16 Untersuchungsgebiete festgelegt, zwei Flächen davon liegen in Hessen und werden vom Landesverband in Hessen betreut. Das Untersuchungsgebiet vom Rothaargebirge ist 225 Quadratmeter groß und in kleine Quadrate von drei mal drei Kilometer unterteilt, in denen je zwei Lockstöcke platziert sind. Es erstreckt sich von Weifenbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf) im Süden bis nach Osterfeld im Norden. Frank Schütz kontrolliert regelmäßig 25 der im dortigen Gebiet platzierten Lockstöcke. Dafür braucht er mehrere Stunden.

Von Florian Quanz

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Quelle: HNA

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