CDU-Politikerin informierte sich über Projekt Familienstadt

Bundesfamilienministerin Schröder: Frankenberg ist vorbildlich

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Ein Plakat zum Empfang: Ihre Wünsche hatten die Mädchen und Jungen in der Einkaufskinderbetreuung für Dr. Kristina Schröder (rechts) aufgemalt. Überreicht wurde es ihr vom sechsjährigen Eric aus Frankenberg.

Frankenberg. Als vorbildlich hat Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder das Projekt „Familienstadt mit Zukunft“ in Frankenberg bezeichnet. Bei einem Besuch informierte sich die 32-jährige CDU-Politikerin am Samstag über Einrichtungen wie die Einkaufskinderbetreuung in der Illerstadt.

Sie werde einige wichtige Anregungen mit nach Berlin nehmen, sagte Schröder abschließend. Es sei beispielhaft, wie hier Angebote auf die Wünsche von Eltern, Kindern und Senioren abgestimmt würden. Die Stadt Frankenberg ist eine von zwei hessischen Modellkommunen, in denen die konkreten Auswirkungen von Familienpolitik über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht werden.

Fotos: Bundesfamilienministerin zu Besuch in Frankenberg

Bundesfamilienministerin Schröder zu Besuch in Frankenberg

Hintergrund: Projekt Familienstadt

Seit 2005 ist Frankenberg „Familienstadt mit Zukunft“ und damit Modellstadt des Landes Hessen. Bei dem Projekt, das sich gegen den demografischen Wandel richtet, werden fünf Millionen Euro in zehn Jahren investiert. Organisiert wird es vom Familienbüro. Mehr Infos unter www.frankenberg.de

Daniela Neuschäfer vom Familienbüro stellte der Ministerin die Einkaufskinderbetreuung der Stadt vor. „Das ist die Flexibilität bei Angeboten, die sich Eltern wünschen“, lobte Kristina Schröder diese Einrichtung. Auch die übrigen Frankenberger Ideen – von „Ersatzgroßeltern“, die sich um Kinder von Familien kümmern, bis hin zum Servicebüro, das Dienstleistungen für Eltern vermittelt – fanden bei der Ministerin großen Anklang. Genauso wie die Untersuchung der tatsächlichen Auswirkungen des Projekts Familienstadt auf die Menschen in Frankenberg mittels Umfragen und Richtzahlen wie der Geburtenrate. (mam)

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Quelle: HNA

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