Nachhaltige Forstwirtschaft

Burgwald: Wieder Wald statt ausgeplünderter Landschaft

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Kennt sich aus in Forstgeschichte: Der Burgwalder Forstamtsleiter hat alte Karten und Bücher studiert. Er erinnert daran, dass es vor 300 Jahren kaum noch Bäume im Burgwald gab und schildert, wie der Burgwald wieder zum Wald wurde.

Burgwald. Der Burgwald gilt als größtes zusammenhängendes Waldgebiet in Hessen. Wer von Frankenberg über Rosenthal in Richtung Marburg fährt, der fährt eine halbe Stunde fast nur durch dichten Forst. Kaum vorstellbar, dass es dort vor 300 Jahren so gut wie keinen Wald mehr gab.

Dort standen einzelne Bäume, hier und da gab es etwas Strauchwerk oder Hecken. Weite Flächen waren vergrast oder mit Heidekraut bewachsen. „Es war eine ausgeplünderte Landschaft“, sagt der Leiter des Forstamts Burgwald, Eberhard Leicht.

Wie kam es, dass der Wald wieder wuchs - auf heute 200 Quadratkilometer zusammenhängender Fläche? Das hat mit der Idee der Nachhaltigkeit zu tun, also damit, dass nicht mehr Holz eingeschlagen werden darf, als nachwächst, erläutert Eberhard Leicht. (mab)

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Von Martina Biedenbach

Quelle: HNA

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