Grenzgang in der Gemeinde Burgwald

Burgwalder gehen an ihre Grenzen

Burgwald - Unterwegs auf den eigenen Grenzen sind die Einwohner von Burgwald im August. Nach fünf Jahren ist es wieder so weit: Der Gemeinde-Grenzgang steht an. An drei Tagen wollen die Burgwalder die komplette Gemarkung umwandern.

Seit 1992 veranstaltet die Gemeinde - gemeinsam mit den Ortsbeiräten und den Vereinen - alle fünf Jahre eine Wanderung rund um die Gemarkung. Vom 31. August bis zum 2. September sind die Burgwalder nach einer Pause seit 2007 wieder dazu aufgerufen, ihre Wanderschuhe zu schnüren.

Auf drei Tagesetappen aufgeteilt, haben die Gemeinde und die Vereine ein Wanderprogramm zusammengestellt, bei dem die Bürger nicht nur laufen, sondern auch einiges über die Geschichte ihrer Heimat erfahren. Zum Abschluss der jeweiligen Etappen und in den Pausen steht die Geselligkeit im Mittelpunkt der Planungen.

Bürgermeister Lothar Koch informiert, dass es einen kostenlos Pendelverkehr gibt: Von jedem Ortsteil der Gemeinde aus startet vor dem Beginn der Grenzgänge ein Bus, der die Wanderer zum Startpunkt bringt. Abends nach den Abschlussfeiern fahren Busse wieder zurück in die Dörfer. Der fünfte Grenzgang der Gemeinde beginnt am Freitag, 31. August, um 14 Uhr an der Linnermühle in Bottendorf. Nachdem Bürgermeister Lothar Koch die Wanderer begrüßt hat, wird es Informationen zur Mühle geben. Der Grenzgang selbst startet um 14.30 Uhr mit einem Zwischenstopp am „Vogelhaus“. Dort informiert die Energie Gesellschaft Frankenberg über die Wasserversorgung der Gemeinde. Entlang der Gemarkungsgrenze geht es dann weiter bis zum Rastplatz „Fritzberg“ am Hegekopf.Dort erklären Vertreter der Bundeswehr einiges zum Frankenberger Standort. Weiter geht es dann bis zum „Bunker der Geschichte“, bevor das Etappenziel am Burgwalder Grillplatz erreicht ist.

Der Samstag beginnt um 10 Uhr mit einem Frühstück am Wiesenfelder Backhaus. Um 11 Uhr wandern die Burgwalder dort los bis zum Rastplatz „Buschwiesen“, wo es Gulaschsuppe gibt. Unterwegs hält Heinrich Hofmann einen Vortrag über die Hatzbachmühle und es gibt Informationen zur Windkraftanlage. Den Abschluss bildet ein Dämmerschoppen im Feuerwehrgerätehaus bei der Ernsthäuser Feuerwehr.

Am Dorfgemeinschaftshaus in Ernsthausen geht es dann am Sonntag wieder los. Start ist um 9.30 Uhr Eine Pause legt die Wandergruppe am Rastplatz „Hermannsholz“ ein, Arno Süßmann informiert über den Burgwald und für die Verpflegung während der Rast sorgen die Wiesenfelder Vereine. Um 14 Uhr gibt es einen Gottesdienst an der Forstkirche. Ziel ist der Dorfplatz in Bottendorf, wo es ein Abschlussfest geben soll. Dort sorgen die Bottendorfer Vereine für die Verpflegung der Besucher.

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