Burgwald

Burgwalder Ortsdurchfahrt wieder freigegeben

- Burgwald (rou). Insgesamt 3,06 Millionen Euro haben der Landkreis und die Gemeinde in den Straßen- sowie Geh- und Radwegbau und den Austausch der Kanalisation und der Wasserleitungen investiert.

Landrat Helmut Eichenlaub bezeichnete die Arbeiten in der Ortsdurchfahrt als ein großartiges Gemeinschaftsprojekt. Während der Kreis als Baulastträger der Kreissstraße 124 rund 764 000 Euro für den Straßenbau investiert hat, zahlt die Gemeinde rund 2,3 Millionen Euro für den Rad- und Gehwegbau sowie den Austausch der Kanal- und Wasserleitungen. Die Straßensanierung in Burgwald sei ein weiteres Stück auf dem langen Weg der Erneuerung des mehr als 400 Kilometer langen Kreisstraßennetzes. Er dankte der Bevölkerung für ihre Rücksichtnahme während der fast zweijährigen Bauzeit. „Es gab schwierige Tage“, wusste Eichenlaub zu berichten. Leise Kritik äußerte zudem der Burgwalder Bürgermeister. Lothar Koch dankte dem beauftragten Ingenieurbüro und der bauausführenden Firma, ließ jedoch nicht unerwähnt, dass es „während der Baumaßnahme hin und wieder zu kleinen Problemen gekommen ist“. Im August 2001 hatte die Gemeinde erstmals Kontakt mit dem Kreis aufgenommen und die Erneuerung der Ortsdurchfahrt gefordert. Sechs Jahre später rückten die ersten Bagger an. Auf einer Länge von 1,6 Kilometern wurde die Straße in mehreren Bauabschnitten aufgerissen, um die neuen Leitungen und die neuen Hausanschlüsse zu verlegen. Besonders erwähnte der Bürgermeister den Bau des innerörtlichen Radweges und den 600 Meter langen Radweg-Lückenschluss zwischen den Ortsteilen Burgwald und Birkenbringhausen. Er habe den Eindruck, dass die Ortsbild durch die Arbeiten optisch gewonnen habe. Als „keine typische Baumaßnahme“ bezeichnete Ferdinand Weber vom Bad Arolser Amt für Straßen- und Verkehrswesen die zweijährigen Bauarbeiten, die im Mai beendet wurden. „Der strenge Winter hat es uns leider unmöglich gemacht, die Arbeiten bereits im vergangenen Jahr fertigzustellen.“ Für den Verkehr war die Straße jedoch schon im vergangenen Jahr wieder freigegeben worden. Von einem verbesserten Straßenbild sprach Klaus Rühl vom Ortsbeirat. Er wies darauf hin, dass durch die Verringerung des Querschnitts der Straße immer wieder lange Lastwagen über die Geh- sowie Radwege fahren würden.

Kommentare