Burgwald

Burgwalder Wehr rückte 43 Mal aus

- Burgwald (mwi). Zu 43 Einsätzen rückten die fünf Wehren der Großgemeinde im vergangenen Jahr aus. Gleich 14-mal waren Brände die Ursache für die Alarmierung.

Von den Einsätzen berichtete Gemeindebrandinspektor Karl-Heinz Bornscheuer bei der Jahreshauptversammlung am Samstag. Neben den Brandeinsätzen bekommen gerade Einsätze zur technischen Hilfeleistung immer größere Bedeutung. Insgesamt zehnmal benötigten die Einsatzabteilungen ihr technisches Gerät für Verkehrsunfälle, zur Bekämpfung von Ölspuren oder zur Beseitigung von Unwetterschäden. Zudem beteiligten sich die Wehrleute an Großübungen, Schulungen und Seminaren. „Es wurden 32 Lehrgänge besucht“, erläuterte Bornscheuer erfreut. Gleichzeitig sprach er die Bitte an die Einsatzkräfte aus, sich auch zukünftig stark für die eigene Ausbildung einzubringen, um die Sicherheit und die Einsatzfähigkeit auf hohem Niveau halten zu können. „Wir haben die Aufgaben, vor die wir im Jahr 2010 gestellt worden sind, sehr gut bewältigt“, bestätigte der Gemeindebrandinspektor und dankte für die gute Zusammenarbeit mit ihm und unter den Wehren. Dies sei ein Garant für den Erfolg der Burgwalder Wehren. Gleichzeitig merke man aber auch, dass gerade während der Tageszeiten mehr Feuerwehren zu den Einsätzen gerufen werden müssten als noch vor einigen Jahren. Grund dafür sei die sinkende Tagesalarmsicherheit in den Wehren. Grundsätzlich bestehe aber keine Besorgnis. Bürgermeister Lothar Koch dankte für die Einsatzbereitschaft der Wehrleute und zollte seine Anerkennung für den unermüdlichen Dienst. „Die Gemeindeverwaltung pflegt seit vielen Jahren einen engen Kontakt zu den Feuerwehren und insbesondere zu den Wehrführern“, sagte er. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel lobte die Arbeit der Wehren, die bei allen Einsätzen im vergangenen Jahr zur vollsten Zufriedenheit abgeleistet worden sei. Gemeindejugendwart Martin Engel berichtete aus der Arbeit der Nachwuchsabteilungen. Trotz einiger Eintritte ist insgesamt ein leichter Rückgang von sechs Mitgliedern zu verzeichnen. Gemeindeweit haben die Betreuer für die jungen Brandschützer rund 300 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und allgemeine Jugendarbeit organisiert und dabei noch einmal selbst fast 500 Stunden für Sitzungen, Tagungen und Vor- und Nachbereitungen aufgebracht. Zum neuen Jugendsprecher und damit Delegierten der Burgwalder Jugendlichen auf Kreisebene wählten die Nachwuchswehrleute Pascal Schreiber aus Burgwald, Timo Kassubek aus Birkenbringhausen vertritt ihn zukünftig.

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