Frankenberg

Burgwaldmesse lockt mehr als 10.000 Besucher

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- Frankenberg (jos). Inhaltlicher Schwerpunkt der Burgwaldmesse war das Thema Klimaschutz. Mehr als 10.000 Besucher strömten laut Veranstalter am Wochenende auf das Messe-Gelände auf der Frankenberger Wehrweide.

Das schwüle Wetter am Sonntag sorgte in Kombination mit den Festzelten dafür, dass die Messe-Besucher einen ganz persönlichen Eindruck zum Thema Klimawandel erhielten: Denn selbst im Schlendergang durch die Gänge zwischen den mehr als 200 Ständen lief bei den Gästen schnell der Schweiß.

Die Mitarbeiter der Aussteller ließen sich vom drückenden Wetter nichts anmerken – das Geschäftsklima war gut. Unzählige Beratungsgespräche mit investitionswilligen Messe-Besuchern wurden geführt. Credo der Aussteller bei der Sonderausstellung zum Thema Energie-Effizienz: Wer in energetisch sinnvolle Haussanierungen investiert, leistet nicht nur einen Beitrag für die Umwelt, sondern kann damit langfristig auch Geld sparen. Wer bauen oder sanieren will, traf bei der Burgwaldmesse alle nötigen Ansprechpartner: Ob Ofenbauer, Fensterhersteller, Malerbetrieb, Kreditinstitut oder Treppenbauer – die Regionalschau verdeutlichte, wie leistungsstark die heimische Wirtschaft ist. Zumal viele der Aussteller innovative Produkte vorstellten, die die jeweiligen Firmen selbst entwickelt haben.

Aber nicht nur (potenzielle) Bauherren und Haussanierer kamen bei der Messe auf ihre Kosten. Denn die mehr als 200 Aussteller stellten einen Querschnitt durch die heimische Wirtschaft, die Vereine, Verbände und die Kommunen dar. So warben beispielsweise Städte und Gemeinden um Tagesgäste, Vereine gestalteten das Kultur-Programm im Gastronomie-Zelt und auch Dienstleistungsbetriebe verschiedener Branchen stellten ihre Angebote vor.

Nicht nur in den fünf Zelten wurde den Besuchern einiges geboten: Auf dem Außengelände präsentierten sich unter anderem Auto- und Landmaschinenhändler. Ein wenig Pfingstmarkt-Atmosphäre verbreiteten Zuckerbude und Kinderkarrussell.

Die Burgwaldmesse fand in diesem Jahr zum achten Mal statt. Erstmals waren Aussteller aus den neuen Mitgliedskommunen der Entwicklungsgruppe im Ederbergland mit dabei.

Dass es die Veranstalter mit dem Thema Umweltfreundlichkeit ernst nehmen, zeigten sie, indem sie die CO2-neutrale Anreise belohnten: Wer mit dem Fahrrad kam, erhielt freien Eintritt. Auch die Anreise mit der Bahn wurde mit Freikarten belohnt.

Regionalmanager Stefan Schulte zog am Sonntagabend eine positive Bilanz. „Vor allem am Sonntag war der Besucherzuspruch sehr gut“, sagte er gegenüber der FZ. Er habe bereits mit vielen Ausstellern gesprochen, berichtete Schulte: „Und die sind sehr zufrieden – eine runde Sache.“ In einem Fragebogen wollten die Veranstalter von den Besuchern wissen, welche Schulnote sie der Burgwaldmesse geben würden. „Nach der ersten Auswertung liegt der Schnitt zwischen 1 und 2, damit können wir sehr zufrieden sein“, erklärte Schulte.

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