Burgwaldschule hat 20 Jugendliche aus polnischer Partnerstadt Bütow zu Gast

Empfang im zehntürmigen Rathaus: Hier wurden die Schüler aus der polnischen Partnerstadt Bütow von Bürgermeister Rüdiger Heß (2. von rechts) willkommen geheißen, bevor sie bei einer Stadtführung die Ederstadt näher kennen lernten. Foto:  Völker

Frankenberg. Es gab Salzbrezeln und Limonade im historischen Sitzungssaal des Rathauses, als dort am Dienstag Bürgermeister Rüdiger Heß sehr herzlich 20 Schüler des Gymnasiums Nr. 2 aus der polnischen Partnerstadt Bütow mit ihren Lehrerinnen willkommen hieß.

Gemeinsam mit Rektor Helmut Klein und Lehrer Michael Kaspar, der seit Jahren diesen Austausch betreut, wies Heß auf die seit 1961 bestehende Patenschaft des Landkreises und die 2008 geschlossene Städtepartnerschaft mit Bütow hin, aus der sich ein reger Austausch entwickelt habe.

Der Bürgermeister erinnerte an die Verbindung der deutschen Heimatvertriebenen mit Bütow und ihre regelmäßigen Treffen in Frankenberg, an Zeiten des Kalten Krieges und die neuen Kontakte, die mit dem Fall der Grenzen zur heutigen polnischen Bevölkerung von Bütow möglich geworden seien. „Ich bitte euch, an diesem europäischen Prozess mitzuwirken“, forderte Heß die Jugendlichen auf.

Er selbst werde am Freitag mit einer Delegation aus Frankenberg in Bütow an einem Theaterfestival teilnehmen „und die Grüße an eure Eltern schon einmal mitnehmen“.

Eine Woche lang bis zum Samstag erwartet die Schüler aus Bütow mit ihren Lehrerinnen Elzbieta Kaczynska, Lucyna Rakowicz und Kinga Nowak in Frankenberg ein umfangreiches Programm. (zve)

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Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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