Frankenberg

Burgwaldschule verabschiedet ihre Zehntklässler

Frankenberg (mba). Sehr herzlich, ein bisschen melancholisch, mit viel Lachen und lauter Rockmusik feierten die zehnten Klassen der Burgwald-Realschule ihre Zeugnisübergabe und Verabschiedung in der Ederberglandhalle

„Keine Stifte mehr, keine Bücher mehr, keine strengen Lehrerblicke... Die Schule ist aus für immer!“ – Mit dem Rockklassiker „School's Out“ von Alice Cooper verabschiedete die Rockband der Frankenberger Burgwald-Realschule die 10. Klassen, die am Mittwoch in der Ederberglandhalle ihre Zeugnisse bekamen. Das wurde ganz groß gefeiert, mit viel Musik, mit feierlichen Reden und mit Geschenken für die Lehrer, denn im Gegensatz zu Alice Cooper haben die Burgwald-schüler offensichtlich ein sehr herzliches Verhältnis zu ihren „Paukern“. Und die waren ganz gerührt ob soviel Sympathiebekundung. Schulleiter Helmut Klein wurde dann auch ein bisschen melancholisch, als er sich in seiner Begrüßungsrede erinnerte, dass dieser Schüler-Jahrgang, der im September 2003 an die „BWS“ kam und den er nun verabschiedete, sein erster Jahrgang als Direktor war. Eine sehr amüsante Ansprache hielt im Namen des Kollegiums Andreas Kringe, Klassenlehrer der 10c, obwohl er gleich zu Anfang feststellte, es gebe Dinge, um die man sich reiße, wie er zuletzt beim Sommerschlussverkauf in Paris erlebt habe – und Dinge, um die man sich nicht reiße, etwa das Halten der Abschlussrede, wie er vor zwei Wochen im Kollegium feststellen konnte. Für die gemeinsame Zeit mit den Abgängern resümierte er: „Wir haben euch erlebt als heranwachsende Menschen, die sich verändern, die Persönlichkeiten und Charaktere entwickeln. Dies zu beobachten und zu begleiten war für uns einzigartig, interessant, herausfordernd und manchmal unberechenbar.“ Im Namen der Schüler sprach, zum letzten Mal in dieser Aufgabe, Schülersprecher Willi Volz. Er erklärte, sich kürzer zu fassen (als seine Vorredner) und bedankte sich bei den Lehrern für ihre Arbeit (obwohl manches Wissen schon wieder entfallen sei), bei den Eltern (für ihre grenzenlose Geduld) und bei seinen Mitschülern (für manch anregendes Gespräch, wenn der Lehrer vorn an der Tafel „zugange war“). Bei der anschließenden Zeugnisvergabe fehlten dann leider zwei Gesichter: den Mitschülern Katharina Skworzow und Alexander G. sendete man liebe Grüße ins Krankenhaus.

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