Nach Chaos-Fahrt mit Schulbus in Battenberg

Chaos-Fahrt mit Schulbus: Busbranche fordert Konsequenzen

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Demoliert: Mit diesem Bus der Firma Pfeil Reisen aus Hatzfeld hatte ein alkoholisierter 63-Jähriger am Dienstag mehrere Unfälle in Battenberg verursacht, ein Mädchen wurde verletzt.

Battenberg/Kassel. Die Gemeinschaft der Busunternehmer in Hessen distanziert sich deutlich von dem Schulbusunfall am Dienstag in Battenberg, bei dem ein alkoholisierter Busfahrer Laternen, Autos und einen Zaun demoliert hatte und ein Mädchen verletzt worden war.

„Der schreckliche Vorfall diskreditiert eine sicherheitsbewusste Branche, die es sich in den letzten Jahrzehnten mit großer Leistung erarbeitet hat, dass der Bus mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel bei der Personenbeförderung ist“, heißt es in der Pressemitteilung des Fachverbandes Omnibusverkehr Hessen, bei dem die meisten nordhessischen Busfirmen organisiert sind.

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Die Kollegen verurteilen aber nicht nur den Busfahrer scharf, der das Leben von 28 Schulkindern fahrlässig aufs Spiel gesetzt hat, sondern gehen auch mit dem betroffenen Busunternehmen hart ins Gericht. „Nachdem der Vorfall sogar ein Wiederholungsfall war, gehört dem Busunternehmen die Konzession entzogen“, fordert Mathias Hörning, Geschäftsführer des hessischen Fachverbandes. Das Unternehmen sei dem Verband bekannt, aber kein Mitgliedsbetrieb.

Fotos von der Unfallstelle

Chaos-Fahrt mit Schulbus in Battenberg

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Quelle: HNA

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