Schwierige Wendesituation

Bushaltestelle Haine: Sicherheit für Schüler erstes Ziel

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Gefahrenquelle: An dieser Buswartehalle an der B 253, Abzweig Haine, starb am 11. Mai eine 64-jährige Frau.

Haine. Ein Runder Tisch hat in Allendorf/Eder besprochen, wie die Gefahr Bushaltestelle an Bundesstraße 253 bei Haine entschärft werden kann.

Die Bushaltestelle Haine liegt außerhalb des Ortes an der Bundesstraße 253. Im Mai war eine 64-jährige Frau aus Haine, die am Bushäuschen wartete, von einem Auto erfasst und getötet worden. Nun besprachen Vertreter von Behörden und Organisationen Möglichkeiten zur Entschärfung der gefährlichen Bushaltestelle.

Eine Lösungsmöglichkeit: Bisher fahren täglich rund 40 Busse die Haltestelle an der B 253 an. Sie können nach Vorschlag des Nordhessischen Verkehrsverbundes künftig - mit Beginn des neuen Fahrplans zum 1. Dezember - zur Haltestelle im Ort fahren.

Problem dabei ist die enge Ortslage Haines mit schwieriger Wendesituation, schildert Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn auf HNA-Anfrage.

Verbesserung für Schüler

„Diese Lösung bringt mehr Sicherheit für diejenigen, die die Busse am meisten nutzen, nämlich für Schüler“, erläutert der Bürgermeister. Bisher fährt der Bus nur für Grundschüler ins Dorf. Ab Dezember könnten dann alle Schüler im Dorf ein- und aussteigen.

Ob aber auch alle weiteren Busse, die nicht zu den für Schüler relevante Zeiten fahren und die nur von wenigen Fahrgästen genutzt werden, im Dorfzentrum halten sollen, das soll laut Junghenn noch mal überdacht werden. Denn mit dem Busverkehr ist auch eine Belästigung der Anwohner - und mit neuen Gefahren im Ort - verbunden.

Es gibt aber auch noch andere Ideen. Welche das sind, lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

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