Herstellung teuer

Cent-Stücke: Für viele nur Ärgernis im Geldbeutel

Waldeck-Frankenberg. Die EU-Kommission denkt über eine Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen nach. Für viele Kunden sind die kleinen Kupfermünzen ein Ärgernis im Geldbeutel. Für den Staat ist die Herstellung der kleinen Münzen wegen hoher Rohstoffpreise ein Verlustgeschäft.

Verbraucherschützer befürchten allerdings steigende Preise bei einer Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Geschäftsleute würden dann ihre Preise nach oben aufrunden, lautet die Sorge. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage hat die HNA im Landkreis deutliche Unterschiede festgestellt.

„Der Bedarf an Ein- und Zwei-Cent-Münzen im Einzelhandel ist in etwa gleich geblieben“, sagt Karl-Heinz Göbel, Pressesprecher der Sparkasse Waldeck-Frankenberg in Korbach. Nach Einschätzung des Sparkassen-Vorstandes „akzeptieren die Verbraucher cent-genaue Preise“.

Anders sieht es Mario Seitz, Vertriebsleiter und Prokurist der Frankenberger Bank: „Wir würden eine Abschaffung dieser Münzen begrüßen. Für uns wäre das eine Erleichterung im wörtlichen Sinne, da wir allein von diesen beiden Stückelungen über 300 Kilogramm im Monat bearbeiten und somit auch bewegen müssen.“

Von Thomas Hoffmeister

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Quelle: HNA

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