Altenlotheimer bei "Unser Star für Oslo"

Durstewitz im Halbfinale: "Es wird immer härter"

Köln/Altenlotheim. Christian Durstewitz hat in diesen Tagen wenig Zeit. „Wir müssen proben und Texte lernen“, erzählt er am Telefon. Der 20-jährige Altenlotheimer bleibt deshalb auch in Köln – mindestens bis Dienstag. Dann tritt er bei der Fernseh-Show „Unser Star für Oslo“ zum Halbfinale an.

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„Dursti“ hatte am Freitagabend beim deutschen Casting zum Eurovision-Song-Contest das Halbfinale erreicht – zusammen mit Lena Meyer-Landrut, Jennifer Braun und Kerstin Freking. Sharyhan Osman erhielt die wenigsten Stimmen der Zuschauer und schied aus.

Selbst zum Feiern blieb nach dem Weiterkommen nicht viel Zeit. „Wir müssen uns jetzt ein bisschen schonen, unsere Stimmen sind etwas abgesungen“, sagt Christian. Der Altenlotheimer hatte in der sechsten Show alles gegeben, um die Fernsehzuschauer von sich zu überzeugen. „Ich war sehr zufrieden mit meinen Auftritten.“

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So geht es weiter

Im Halbfinale - der siebten Castingshow - am Dienstag, 9. März, ab 20.15 Uhr auf Pro7, geht es für die vier verbliebenen Kandidaten um den Einzug ins Finale. Am Ende der Sendung werden erstmals zwei Kandidaten in einer Show vom Publikum rausgewählt. Im Finale am Freitag, 12. März, ab 20.15 Uhr in der ARD ermitteln die beiden verbliebenen Kandidaten den Sieger des Castings und damit den deutschen Teilnehmer für den Eurovision-Song-Contest am 29. Mai in Oslo. (jpa)

Nicht ganz zufrieden mit dem ersten Lied des 20-Jährigen war Jury-Mitglied Adel Tawil. Bei Christians Version von „Ochrasy“ der schwedischen Rock-Gruppe Mando Diao hatte er kleine Patzer gehört. „Du hast dir einen nicht optimalen Titel ausgesucht, hast es dir aber nicht anmerken lassen“, sagte er in der ARD-Show. „Danach war ich unsicher, wie es weitergehen wird“, verriet Christian am Tag danach der HNA. „Es war ja das erste Mal, dass ich Kritik bekommen habe.“ Nach seinem zweiten Auftritt an diesem Abend – seinem selbst geschriebenen Lied „Stalker“ – sei er aber sicherer gewesen, dass es mit dem Weiterkommen klappt. „Das Lied war eine gute Entscheidung. Ich wähle nur Stücke aus, hinter denen ich mit dem Herzen stehe“, sagte der Altenlotheimer. Mit der Kritik von Adel Tawil könne er umgehen. „Ich sehe die Jury als Freunde, die mir Tipps für meine Musik geben.“

Christian Durstewitz aus Frankenau-Altenlotheim

Christian Durstewitz aus Frankenau-Altenlotheim ist im Halbfinale von "Unser Star für Oslo"

Für das Halbfinale am Dienstag wagt „Dursti“ keine Prognose. „Es wird natürlich immer härter, die Aufregung wird größer. Wir Vier haben auf unsere Art und Weise ein hohes Niveau erreicht, jetzt kommt es darauf an, was das Publikum lieber mag.“ Die verbliebenen Kandidaten singen wieder jeweils zwei Lieder. „Dabei kann man wieder zwei Seiten von sich zeigen“, sagt „Dursti“. Ob er wie schon mit „Stalker“ und zuvor „Another Night“ wieder etwas Selbstgeschriebenes singt, verrät er nicht. Man kann es aber vermuten, wenn er sagt: „Es macht mir am meisten Spaß, wenn ich meine eigenen Songs singe.“

Von Jörg Paulus

Quelle: HNA

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