Am Nachmittag gab es Entwarnung – Kurz nach Mitternacht brannte es lichterloh

Dachstuhlbrand in Viermünden: Keine Verletzten

Viermünden. In Flammen aufgegangen ist der Dachstuhl eines Wohnhauses im Neuen Weg in Viermünden. Kurz nach Mitternacht in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag gab die Leitstelle Alarm. Zunächst war von einem Fußbodenbrand die Rede.

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- Rauch aus der Zwischendecke

Doch schon nach wenigen Minuten stand der komplette Dachstuhl in Flammen.Mehr als 70 Feuerwehrleute aus Viermünden, Schreufa, Geismar und der Kernstadtfeuerwehr Frankenberg waren im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung forderte Stadtbrandinspektor Martin Trost noch zusätzlich einen Gerätewagen Atemschutz aus Korbach an.

Bekämpft wurden die Flamen von der Frankenberger Drehleiter aus sowie mit etlichen B- und C-Rohren.

Dachstuhlbrand in Viermünden

Am Nachmittag war die Feuerwehr schon einmal mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hieß es, bei Umbauarbeiten sei versehentlich der Kamin angebohrt worden. Dies hätte zur Folge gehabt, dass Rauchgas in eine Zwischendecke zwischen dem ersten Stock und dem Dachgeschoss gezogen sei. Ein Schornsteinfeger wurde eingeschaltet. Er hatte nach einer Inspektion zunächst Entwarnung gegeben.

Einige Stunden später brach dann jedoch ein großes Feuer aus. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Schadensursache steht noch nicht genau fest. Verletzt wurde niemand.

Zahlreiche Schaulustige verfolgten die Löscharbeiten in der Weihnachtsnacht. (off)

Quelle: HNA

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