Dank an Ersthelfer nach schwerem Rad-Unfall

Gemünden. Einen Tag nach einem Verkehrsunfall, bei dem eine Rennradfahrerin schwere Verletzungen erlitt, hat sich am Samstag der Begleiter der Frau bei den Gemündener Ersthelfern bedankt und eine Spende zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit überreicht.

Das berichtete am Samstag Marcus Csepregi, technischer Leiter des Gemündener Ersthelfer-Systems, gegenüber 112-magazin.de. Die Helfer waren am Freitagabend auf die Landesstraße ausgerückt, wo eine 44-jährige Radsportlerin beim Zusammenstoß mit einem Auto schwere Verletzungen davongetragen hatte. Die Frau aus Bad Zwesten musste mit Knochenbrüchen nach Marburg in die Uniklinik eingeliefert werden.

Das Fahrrad der Verletzten nahmen die Ersthelfer am Abend mit zum Gerätehaus der Feuerwehr und stellten es dort sicher unter. Der unverletzt gebliebene Begleiter der 44-Jährigen holte das Rad seiner Bekannten am Samstag bei der Feuerwehr ab und dankte den Ersthelfern für ihren ehrenamtlichen und zugleich professionellen Einsatz.

Der Zwestener übergab eine Geldspende. „Wir freuen uns über eine solche Anerkennung sehr“, sagte Csepregi. Nicht wegen der finanziellen Zuwendung, sondern vor allem für die ausgesprochene Würdigung. „Das tut sehr gut.“

Die Ersthelfer in Gemünden sind seit einem Jahr im Einsatz und werden alarmiert, um nach einem Notfall, Verkehrsunfall oder sonstigem Unfall die Zeit bis zum Eintreffen von Notarzt oder Rettungswagen sinnvoll zu überbrücken. Seit 12. Juni 2013 ist das Ersthelfer-System 150 Mal alarmiert worden.

Die Helfer, die ihren Dienst ehrenamtlich leisten, sind mit Funkmeldeempfängern und Notfallrucksäcken ausgestattet. (www.112-magazin.de)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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