Dank Tüftler-Opa: Enkel beobachten Vogelbrut mit Infrarotkamera

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Blick ins Meisennest: Nico (links) und Jan-Luca Eckstein schauen im Wohnzimmer ihrer Großeltern auf dem großen Bildschirm gespannt zu, wie die Meisenmutter im Nistkasten ihre Jungen füttert. Sieben Nestlinge sind zu versorgen.

Wiesenfeld. Familie Patzer aus Wiesenfeld beobachtet per Infrarotkamera das Vogelleben im Nistkasten. Im Deckel seines Nistkastens hat der Elektrotüftler Gerhard Patzer eine winzige Infrarotkamera eingebaut, die von den Meisen nicht bemerkt wird.

Vom Bildschirm im Wohnzimmer aus sahen er und die Enkel Jan-Luca (5) und Nico Eckstein (8), wie die Vögel schlüpften und beobachten nun, wie die Tiere heranwachsen.

„Wir haben über Tage hinweg zugeschaut, wie die Meisen kleine Halme anschleppten und alles, was zu sperrig war, wieder hinauswarfen“, erzählen Gerhard Patzer und seine Frau Sonja. Mit Moos, Haaren und Federchen wurde das Nest ausgepolstert. Sieben Eier legte die Meisenmutter, gut 13 Tage lang brütete sie und wurde während dieser Zeit vom Männchen gefüttert. Gespannt wartete die Familie darauf, bis die Jungen schlüpften.

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Quelle: HNA

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