Darlehen nicht zurückgezahlt: Wegen Betrugs und Trunkenheit verurteilt

Frankenberg. Ein 24-jähriger Mann aus dem Frankenberger Land wurde wegen Betrugs und Alkohol am Steuer zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten und zwei Wochen sowie zu einer Zahlung von 10.800 Euro an die geschädigte Person verurteilt.

Im Herbst 2011 hatte sich der Angeklagte an eine Bekannte gewandt und diese um ein Darlehen in Höhe von 12.000 Euro gebeten. Die 71-jährige Frau gab ihm das Geld unter der Bedingung, dass er monatlich 150 Euro zurückzahle. Von dem Darlehen kaufte sich der Mann ein Auto für 1800 Euro und einen Computer für 500 Euro.

Von dem restlichen Geld wollte er bereits bestehende Schulden tilgen, denn als diese Vereinbarung getroffen wurde, hatte der 24-Jährige Verbindlichkeiten in Höhe von knapp 12.000 Euro.

Diese Summe setzt sich unter anderem aus ausstehenden Zahlungen an seine Bank, seinen Stromversorger, die Kfz-Versicherung sowie nicht gezahlte Bußgeldbescheide zusammen.

Zwar habe er anfangs noch die vereinbarte Summe an die Frau gezahlt, diese Zahlungen nach etwa 1000 Euro aber eingestellt. „Als die Frau anfing, Unwahrheiten über meine Familie zu verbreiten, habe ich ihr kein Geld mehr gegeben.“ (bek)

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Quelle: HNA

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