Prädikant Dieter Wolf hielt Gottesdienst

„Der Hass ist noch nicht überwunden“

Hochzeits-Gratulation: Nach dem Gottesdienst gratulierte Kirchenvorsteherin Elsbeth Dreher im Namen des Kirchenvorstands und der Kirchengemeinde Réka Mengel zur Hochzeit und überreichte ihr einen Blumenstrauß (Bild). Prädikant Dieter Wolf hielt den Gottesdienst zum Israel-Sonntag. Foto:  Bienhaus

Battenberg. Im Gottesdienst zum Israel-Sonntag in der evangelischen Kirche in Battenberg spielte Réka Mengel auf der Orgel auch jüdische Lieder. „Wir wünschen Frieden euch allen, Frieden aller Welt“, lautete ein Liedtext, den die Kirchengemeinde sang.

Prädikant Dieter Wolf hielt den Gottesdienst und wies darauf hin, dass sich Gott nicht nur in den glanzvollen Momenten unseres Lebens, sondern gerade in den „Wüstenzeiten“ als unser Freund und mächtiger Herr des Lebens erweise.

In seiner Predigt versuchte Wolf eine Verbindung zum Auszug des Volkes Israel in seiner 40-jährigen Wüstenwanderung mit den Krisen und Wüstenerfahrungen in unserem Alltag herzustellen. Der Kernsatz in seiner Predigt: „Fluchtwege sind oft Suchtwege, aber keine echten Auswege.“

Wolf machte auch deutlich, dass Christen und Juden nach wie vor stark miteinander verbunden sind, besonders durch Schuld und Unterlassung. Noch immer müssten Polizisten als Schutz vor Synagogen stehen, weil der Fremdenhass in unserem Land noch nicht überwunden sei. (zpi)

Quelle: HNA

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