Bürgermeisterkandidat Dirk Junker (Bürgerliste Hatzfeld) stellt sein Wahlprogramm vor

„Der Mensch steht im Mittelpunkt“

Hatzfeld - Eine bessere Informationspolitik, „intelligentes Sparen“ und Wirtschaftsförderung sind Eckpunkte im Wahlprogramm von Dirk Junker.

„Mir ist es besonders wichtig, eine Informationspolitik zu etablieren, in der ein offener und direkter Informationsaustausch im Vordergrund steht“, sagt Dirk Junker, der für die Bürgerliste Hatzfeld zur Bürgermeisterwahl am 4. November antritt. Den Bürgen stünden „regelmäßige und rechtzeitige Information über die Tätigkeit und die Planungen der Verwaltung und der politischen Organe der Stadt“ zu. „Auch unter dem verstärkten Einsatz neuer Medien steht der Mensch für mich im Mittelpunkt.“

Dabei will er auch den Folgen des demografischen Wandels begegnen, die schon jetzt spürbar seien. Gemeinsam mit den Bürgern will er „ein Konzept erarbeiten, in dem wir kreative und langfristige Lösungen erarbeiten, die unsere Lebensqualität sichern“. Dazu gehörten unter anderem eine bürger­orientierte Jugend-, Familien und Seniorenpolitik, die Sicherung der ortsnahen Grundversorgung sowie die Belebung und den Erhalt der Ortskerne.

Die Schulden abtragen

Zudem will Dirk Junker die Schulden abtragen. „Sparkonzepte, die von außen an uns herangetragen werden, müssen genau geprüft werden, um auch die Auswirkungen auf unsere kommunale Entwicklung einschätzen zu können.“ Ein derartiges Konzept sollte auf „intelligentes Sparen“ sowie sinnvolle und nachhaltige Investitionen abgestimmt sein. „Ich werde die interkommunale Zusammenarbeit dort suchen, wo sie sinnvoll ist und von allen Beteiligten akzeptiert wird.“

Ziel der kommunalen Wirtschaftspolitik müsse es sein, die regionale Wirtschaft breit aufzustellen. „Zur Sicherung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Hatzfeld werde ich unter anderem ansässige Unternehmen unterstützen sowie die Ansiedelung neuer Unternehmen gezielt fördern, damit kein unnötiger Konkurrenzkampf entsteht und langfristig neue Arbeitsplätze geschaffen werden.“ Auch das Vereinsleben will Junker unterstützen. „Die Förderung der Vereine und Organisationen, die das Herz unserer Gemeinde ausmachen, ist mir eine besondere Herzensangelegenheit. Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich die Kinder- und Jugendarbeit besonders unterstützen.“

Ausbauen will Junker die Nahwärmenetze, „verknüpft mit der Nutzung erneuerbarer Energien wird die Energieversorgung unserer Stadt auf eine dauerhafte Grundlage gestellt“. Der Klimaschutzbeauftragte im oberen Edertal solle darin „eng eingebunden“ werden. Auch die Förderung des Tourismus steht im Konzept des Kandidaten der Bürgerliste Hatzfeld. „Mein Ziel ist es, durch ein Tourismuskonzept die vielen Schönheiten unserer Natur für Urlauber interessant zu machen und ihnen durch aktives Erleben die Bedeutung unserer Natur näherzubringen“, sagt Dirk Junker. „Hier bietet insbesondere der Ederradweg die Gelegenheit, den wahrscheinlich zahlreichen Benutzern die Region Hatzfeld erlebbar zu machen.“

Die Frankenberger Zeitung lädt zum Wahlforum ein, bei dem sich erstmals alle Kandidaten gemeinsam öffentlich vorstellen und zu aktuellen Fragen Rede und Antwort stehen. Es findet statt am Montag, 8. Oktober, ab 19.30 Uhr im Hatzfelder Bürgerhaus.

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