Deutsche und amerikanische Soldaten übten Fallschirmspringen

Einrücken: 43 Soldaten mit Automatik-Schirmen und weitere zehn „Freifaller“ sind bereit zum Sprung. Durch die Heckklappe steigen die deutschen und amerikanischen Soldaten in die riesige Transportmaschine vom Typ Transall C- 160 ein. Foto: Hoffmeister

Allendorf-Eder. Starker Wind hatte vor eineinhalb Jahren die Sprünge verhindert, am Dienstag und Mittwoch hat jedoch alles geklappt: Rund 100 Bundeswehr-Soldaten der Division Spezielle Operationen in Stadtallendorf haben über Allendorf-Eder und Bottendorf ihren Fallschirm-Sprungdienst absolviert.

Mit dabei waren auch amerikanische Soldaten aus Grafenwöhr/Bayern. Eine Bundeswehr-Transportmaschine des Typs Transall C-160 des Lufttransportgeschwaders 61 aus Penzing brachte die Fallschirmspringer in die Luft.

Am Himmel über dem oberen Edertal bot sich ein eindrucksvolles Schauspiel: Wie an einer Perlenkette aufgezogen, fielen die Soldaten bei den Automatik-Sprüngen mit ihren Rundkappen-Schirmen aus nur 400 Metern Höhe der Landezone im Bereich einer Feldscheune bei Bottendorf entgegen. Die Rundkappen-Schirme werden im Flugzeug eingehängt und öffnen sich automatisch.

Wie genau sich ein rechteckiger Flächenfallschirm steuern lässt, bewiesen die „Freifaller“, die in rund 4000 Metern Höhe über dem Verkehrslandeplatz ausstiegen und punktgenau auf einer Wiese neben dem „Taxi-Way“ des Allendorfer Flugplatzes landeten.

Fotos: Fallschirmspringen in Allendorf-Eder

Allendorf-Eder: Fallschirmspringen vom Verkehrslandeplatz 

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Von Thomas Hoffmeister

Quelle: HNA

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