Sie helfen, ohne zu fragen wem

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Vom Katastrophenschutz bis zum Jugendrotkreuz: Das DRK Frankenberg ist in seinem Jubiläumsjahr in allen Sparten hervorragend aufgestellt.

Kaum einer der 39 Kreisverbände in Hessen ist so gut aufgestellt wie der Kreisverband Frankenberg, der im ehrenamtlichen Bereich fast alles abdeckt, was das Deutsche Rote Kreuz zu bieten hat.

Und auch im hauptamtlichen Bereich nimmt der Kreisverband eine Vorreiterrolle ein, wenn es um die Hilfe für Menschen in Not geht.

„Aus Liebe zum Menschen“ lautet das Motto damals wie heute. Und dabei ist es den 500 hauptamtlichen und 450 Ehrenamtlichen des DRK Frankenberg egal, welcher Konfession oder Partei die Hilfesuchenden angehören. Ausbaufähig sind laut Kreisgeschäftsführer Christian Peter neben den Bereichen Pflege und Soziales, perspektivisch die Bereiche Behindertenhilfe und Flüchtlingsbetreuung, wobei gerade für letztere hohe Fachkompetenz vorhanden sei. Insgesamt sieht Peter den Versorgungsauftrag großflächig, daher gibt es vermehrt auch Angebote in der Peripherie des Kreisverbands und darüber hinaus.

So ist der Verband einer der wenigen, der seine Migrationsberatung für den gesamten Landkreis zur Verfügung stellt, Wohnplätze auch in vermeintlich unrentablen Regionen errichtet, damit die Menschen wohnortnah versorgt werden können, und auch das Seniorenzentrum in Sachsenhausen ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg den Menschen zu helfen.

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Eingebettet in ein weltweit agierendes Netzwerk, gehören das Rote Kreuz und auch der Rote Halbmond zu den bekanntesten Marken weltweit. Aus der Historie heraus ließ das Rote Kreuz verwundeten Soldaten auf den Schlachtfeldern Hilfe zuteil werden, es unterstützte damit den militärischen Sanitätsdienst. Seit Ende des Ersten Weltkrieges haben sich die Aufgaben mehr und mehr zu zivilgesellschaftlichen wie der Armenhilfe und Krankenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe gewandelt.

Die soziale Infrastruktur sieht Peter dabei auch zunehmend als Thema für die Fachkräfteakquise der Wirtschaft im ländlichen Raum. „Wir sind oft der erste Ansprechpartner für die Kommunen, wenn es um den Aufbau sozialer Infrastruktur geht“, weiß Peter um das DRK als verlässlichen Partner auf diesem Gebiet. Die Nähe und Verbundenheit zur Bevölkerung spielt dabei eine große Rolle. Wirtschaftlich sei das DRK gut aufgestellt, wobei der Ertrag aller Aktivitäten zu 100 Prozent wieder in soziale Projekte in der Region fließe.

40 Seniorenclubs innerhalb des Kreisverbandsgebietes

Die personell und inhaltlich sehr geordnete Struktur, bei der hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte Hand in Hand greifen, zeigt sich allein schon an der hohen Zahl von 40 Seniorenclubs innerhalb des Kreisverbandsgebietes. Seit der Gründung des ersten Seniorenclubs 1964 wird hier unter der Leitung der heutigen Kreisaltenbetreuerin Elfriede Ramb wertvolle Arbeit mit Menschen geleistet, die zu vereinsamen drohen, Hilfe in bestimmten Fragestellungen brauchen oder einfach Freude an gemeinsamen Nachmittagen haben. (zhs)

Quelle: HNA

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