Über die Entwicklung der Fußballnationalmannschaft

DFB-Spielbeobachter Urs Siegenthaler und der Weg nach Brasilien

Der Pfad der Veränderung: DFB-Spielbeobachter Urs Siegenthaler erklärte in seinem Vortrag die Entwicklung der deutschen Fußballnationalmannschaft in den letzten zehn Jahren. Fotos Künemund

Frankenberg. DFB-Spielbeobachter Urs Siegenthaler hat bei der Mitgliederveranstaltung der Frankenberger Bank am Donnerstag einen Vortrag mit dem Titel „Der Weg nach Brasilien“ gehalten.

Er beschrieb darin die Entwicklung der deutschen Fußballnationalmannschaft in den letzten zehn Jahren bis hin zum Gewinn der Weltmeisterschaft mit Jogi Löw im Jahr 2014.

Siegenthaler stellte heraus, dass zu viel Routine einen ohnmächtig werden lasse. Man müsse Veränderungen akzeptieren und umsetzen. Als Beispiel wurde ein Tor von Arjen Robben gezeigt, bei dem er entgegen den Erwartungen der Gegner über rechts zum Tor vorstößt, anstatt wie so oft in die Mitte zu ziehen, und ihm dadurch keine Chance ließ.

In seinem Vortrag „Der Weg nach Brasilien“ fasste er die Entwicklung der DFB-Elf seit dem Amtsantritt von Jürgen Klinsmann als Cheftrainer im Jahr 2004 mit Löw als Assistenten bis hin zum WM-Titel 2014 zusammen. Zudem zeigte er regelmäßig auf, wie man die Erfolgrezepte aus dem Sport auf das alltägliche Berufsleben übertragen kann.

Ein Neuaufbau unter Klinsmann mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern kombiniert mit klarer Spielidee sowie den richtigen Tugenden und Werten hätten 2006 schon zum dritten Platz bei der Weltmeisterschaft gereicht. Der Systemwechsel auf die 4-2-3-1-Aufstellung unter Joachim Löw habe Deutschland bei der Europameisterschaft 2008 bis ins Endspiel gebracht.

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Quelle: HNA

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