Grenzgang Reddighausen: Zweite Etappe am Sonntag – Nachbarn sind eingeladen

Diesmal rechts der Eder

Freut sich auf die zweite Etappe: Herbert Wiegand, Organisator des Grenzgangs, hier mit alten Dokumenten. Foto:  Paulus

Reddighausen. Die erste Etappe liegt schon fünf Monate zurück, am kommenden Sonntag, 29. September, wollen die Reddighäuser mit ihren Nachbarn nun die zweite Hälfte ihres Grenzbegangs absolvieren. Los geht’s um 9.30 Uhr am Parkplatz des Reddighäuser Hammers.

Die zweite Etappe des alle fünf Jahre stattfindenden Grenzgangs liegt rechts der Eder und führt entlang der Gemarkungsgrenzen mit Holzhausen, Laisa, Battenberg und Dodenau. Unterwegs gegen 11 Uhr werden die Reddighäuser nahe „Jokobsborn“ und „Sichertsbach“ auf die Battenberger treffen, an der gemeinsamen Grenze ist gegen 11.30 Uhr auch die Rast am Frühstücksplatz vorgesehen. Abschluss mit Essen und Getränken wird nach rund sechs Kilometern gegen 15 Uhr am Radweg am Bahnhof in Reddighausen sein.

Anlass des Grenzgangs ist in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen des Verkehrs- und Verschönerungsvereins. Organisator Herbert Wiegand und seine Helfer hatten in den vergangenen Monaten die Grenze freigelegt und dabei auch alte Grenzsteine wiederentdeckt. „Reddighausen, Holzhausen und Laisa hatten früher nicht so viel Geld und deshalb kleine Grenzsteine. Die der Battenberger sind doppelt so groß“, erzählt Herbert Wiegand. Um solche Grenzgeschichten wird es auch in kurzen Vorträgen gehen, die Wiegand und andere am Sonntag unterwegs halten werden.

Anmeldung für Planwagen

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein lädt alle Reddighäuser, die Einwohner der beteiligten Nachbarorte sowie andere Interessierte zu der Wander-Veranstaltung ein. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann auf einem Planwagen mitfahren, Anmeldung bei Herbert Wiegand, Tel. 06452/8524, oder Jochen Arbeiter, 06452/938798. (jpa)

Von Jörg Paulus

Quelle: HNA

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