Rennertehäuser will Bürgermeister werden

Dirk Junker tritt für Bürgerliste Hatzfeld an

Hatzfeld - Es solle ein „anderer Umgangston und anderer Stil“ ins Hatzfelder Rathaus einziehen, sagt Ralf Schmitt von der Bürgerliste Hatzfeld. Das sei die Anforderung der Bürgerliste an einen eigenen Kandidaten gewesen. Auch die Hatzfelder FDP unterstützt die Bewerbung.

Jeder Bürger habe es verdient, vom Bürgermeister ernst genommen zu werden mit seinen Problemen, und dass ein von gegenseitigem Respekt geprägter Umgangston selbstverständlich sein müsse, erklärte Schmitt. „Dirk Junker hat uns in vielen Gesprächen überzeugt von seinen Ideen. Der Wähler hat jetzt Auswahl zwischen vier Kandidaten.“ Wahltermin ist Sonntag, 4. November. Dirk Juncker ist 45 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen seit vielen Jahren in Rennertehausen und ist laut Schmitt „schon seit seiner Geburt familiär mit der Region verbunden“. Dirk Junker ist Berufsoffizier und verfüge über „intensive Kenntnisse von Verwaltungsabläufen und Entscheidungsprozessen – auch in Führungspositionen – in Behörden auf allen Ebenen. Aufgrund seiner Tätigkeiten im In- und Ausland sei er mit politischen Strukturen auch auf kommunaler Ebene gut vertraut. Erfahren im Umgang mit Rechtsangelegenheiten, verfüge der ausgebildete Bürokaufmann aufgrund seiner schulischen und beruflichen Ausbildung außerdem über kaufmännische Kenntnisse. „Das Aufgabenfeld des Bürgermeisters erfordert idealerweise eine Person mit Erfahrung von Verwaltungs- und Entscheidungsprozessen im öffentlichen Dienst sowie jemanden, der in der Lage ist, verschiedene Interessensgruppen zu einem gemeinsamen Ziel zu führen“, sagte Schmitt. Aufgrund seines beruflichen und menschlichen Erfahrungsspektrums erfülle Junker dieses Fähigkeitsprofil, „wie es auch in der Hessischen Gemeindeordnung manifestiert ist“. Als Bürgermeister werde Junker den demografischen Wandel zur „Chefsache“ machen. „Wenn man sich rechtzeitig darauf einstellt, kann man mit den Auswirkungen des demografischen Wandels gut leben. Dies erfordert gemeinsam strukturierte und lösungsorientierte Ansätze.“ Zu diesem Themenkomplex gehörten die Sicherung der ortsnahen Grundversorgung, die Unterstützung der regionalen Wirtschaft ebenso wie die Entwicklung von Zukunftskonzepten für Jung und Alt. Die Umsetzung solcher Maßnahmen sei nur mit der realitätsbezogenen Entwicklung eines langfristigen Finanzkonzepts möglich, das als Grundlage für haushaltspolitische Entscheidungen dienen soll. Gleichzeitig soll es allen Bürgern die Möglichkeiten der Gemeindepolitik aufzeigen. „Dirk Junker steht für eine offene und ehrliche Informationspolitik. Sie wird durch den regelmäßigen direkten Kontakt mit den Bürgern geprägt sein. Ebenso werden alle Bürger regelmäßig über die Arbeit ihrer Stadtverwaltung informiert“, teilte Schmitt weiter mit. Eine Selbstverständlichkeit sei auch die Unterstützung der Vereine. Sie seien die Grundlage eines guten Gemeindelebens und verdienten die bestmögliche Förderung. Dies gelte ebenso für die Feuerwehren in den Ortsteilen. „Ihr Beitrag für das gesellschaftliche Leben Hatzfelds und der Ortsteile und die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Aus diesem Grund wird Junker sie in allen Belangen unterstützen“, erklärte Ralf Schmitt.Auch Mitglieder der Hatzfelder FDP-Ortsgruppe sagten Junker ihre Unterstützung bei seiner Kandidatur zu.

Kommentare