Diskussion über die inklusive Schule am Montag

Frankenberg. „Inklusion braucht Qualität“ steht als Forderung über einer Podiumsdiskussion, zu der der Kreisverband Frankenberg der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für Montag, 4. April, ab 16 Uhr in die Friedrich-Trost-Schule in Frankenberg, Freilingstraße 8, einlädt.

Dabei will die Bildungsgewerkschaft mit Experten die geplante Umsetzung der von Deutschland unterzeichneten UN-Behindertenrechts-Konvention mit dem Recht auf inklusive Beschulung für alle Kinder diskutieren.

Soll ein Kind mit Down-Syndrom aufs Gymnasium gehen, auch ohne Abitur zu machen? Gibt es künftig noch Förderschulen, oder besuchen alle Kinder, mit und ohne Behinderungen, dieselbe Klasse? Gibt es schon klare Zeit- und Ressourcenpläne für die Umgestaltung des hessischen Schulwesens hin zur inklusiven Schule?

Dies sind Fragen, die die Frankenberger GEW-Vertreter in einer Diskussionsrunde mit MdL Claudia Ravensburg (CDU), Mitglied des bildungs- und kulturpolitischen Ausschusses im hessischen Landtag, Torsten Gräbsch, zuständig für Inklusion beim Staatlichen Schulamt Fritzlar, und Juliane Kothe, Leiterin einer Förderschule und der GEW-Fachgruppe Sonderpädagogik, erörtern wollen. (zve)

Quelle: HNA

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