Dodenauer verabschiedeten früheren Ortsvorsteher

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Verabschiedung des früheren Ortsvorstehers: Wolfgang Stein (links auf dem Traktor) mit Ehefrau Ingrid, Bürgermeister Christian Klein und Amtsnachfolger Carl Weegels. 

Dodenau. Im Rahmen des Schmiedefestes haben die Dodenauer ihren früheren Ortsvorsteher Wolfgang Stein verabschiedet. Er hatte bei der Kommunalwahl im März nicht erneut kandidiert.

Die Feuerwehrkapelle und der Spielmannzug musizierten, der Frauenchor sang „Muss i denn zum Städtele hinaus“ und sogar der Dodenauer Nachtwächter gab sich die Ehre: Im Rahmen des Schmiedefestes des Vereins „825 Jahre“ ist der langjährige Dodenauer Ortsvorsteher Wolfgang Stein am Sonntag feierlich verabschiedet worden. Stein hatte sich im Vorfeld der Kommunalwahlen entschieden, nicht erneut für das Amt des Ortsvorstehers zu kandidieren. Er will sich auf sein Amt als Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste Dodenau konzentrieren.

„Du warst von 1989 bis 1997 und seit 2001 im Ortsbeirat. Ortsvorsteher warst du seit Januar 2005“, würdigte Bürgermeister Christian Klein. „Vieles hast du auf den Weg gebracht, viele Dinge begleitet und in vielen Dingen hast du selbst Hand angelegt“, stellte der Bürgermeister fest.

Eine Welt des Friedens beginne mit einem „guten Miteinander hier in Dodenau“, stellte Pfarrerin Eleonore Merkel fest. Im Namen der evangelischen Kirche, aber auch persönlich dankte die Pfarrerin Wolfgang Stein für seinen Einsatz und wünschte, dass es ihm „nicht langweilig“ werde.

„Dass die Menschen über dein Ausscheidung traurig sind, hängt unmittelbar mit deiner hervorragenden Amtsführung als Ortsvorsteher und Verwaltungsstellenleiter zusammen“, erklärte Stadtrat Norbert Specht im Kostüm des Dodenauer Nachtwächters. Er erinnerte an den Titel „dolles Dorf“ 2007 und die 825-Jahr-Feier 2009 als Höhepunkte von Steins Amtszeit. Gemeinsam sangen alle Festbesucher: „Für die Zukunft viel Glück.“

Im Namen aller Ortsvorsteher bedankte sich Jörg Paulus (Laisa) bei Wolfgang Stein für die gute Zusammenarbeit.

„Wenn die Vereine funktionieren, funktioniert auch der Ort“, sagte Wolfgang Stein in seinem Schlusswort. Er rief dazu auf, seinen Nachfolger Carl Weegels zu unterstützen. Als Vorsitzender des Vereins „825 Jahre“ und aktiver Skatspieler bleibt Stein seinem Heimatort erhalten.

Quelle: HNA

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