Dorfjugend spielte fürs Fernsehen Szenen von früher

Eine Mischung aus Dokumentation und Spielfilm hat das hr-Fernsehen für die Serie „Landleben“ in Rennertehausen gedreht.

Rennertehausen. Eine Mischung aus Dokumentation und Spielfilm hat das hr-Fernsehen für die Serie „Landleben“ in Rennertehausen gedreht.

Auf der Grundlage ausführlicher Erzählungen und Erinnerungen der Dorfbewohner Justine Krafthöfer, Louise Jacobi und Konrad Briel sollte das Leben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dargestellt werden. Ziel war es, das Landleben möglichst authentisch nachzuerzählen.

Außerdem soll der Film mit Daten und Fakten, die ein Historiker erzählt, ergänzt werden. An zehn Drehtagen war das Aufnahmeteam unter der Leitung von Redakteurin Birgit Sommer im Edertal, um die dokumentarischen Szenen einzufangen. Bereits im Frühjahr und Sommer wurden Szenen in der Schule sowie vom Arbeitsleben gedreht, darunter zum Beispiel die Ernte oder das Waschen in der Eder. Ihren Abschluss fanden die Dreharbeiten nun mit der Aufzeichnung der „Spinnstube“ sowie dem Gang zur Battenfelder Kirche.

„Die beiden Tage waren sehr spannend. Es hat sich tatsächlich so angefühlt, als hätte man in dieser Zeit gelebt“, resümierte Jasmin Hofmann. Und Walter Sellmann meinte „Ich bin beeindruckt, wie viel Mühe sich die jungen Leute gemacht haben. Man hat ihnen ihr Engagement angesehen. Das war kein schlechtes Bauerntheater, sondern authentische Darstellung der Vergangenheit.“ Insgesamt wurden mehrere Stunden Bildmaterial gedreht, aus denen kurze Beiträge für die Hessenschau sowie ein 45-minütiger Film im Abendprogramm entstehen sollen. Diese Beiträge sollen im Dezember gesendet werden. (yj)

Quelle: HNA

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