Doris Bechold seit einer Woche Leiterin der Cornelia-Funke-Schule

Einführung der neuen Schulleiterin der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden: (von links) Bürgermeister Frank Gleim, Kassierer des Fördervereins Konrad Gleim, Schulleiterin Doris Bechold, Konrektorin Cathrin Boucsein, Konrektor Thomas Mandel, Vertreter vom staatlichen Schulamt Jörg Langheld und Personalratschefin Elke Thursar-Eichelbeck. Foto: Künemund

Gemünden. Doris Bechold hat die erste Woche als neue Schulleiterin der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden hinter sich. In einer Feierstunde wurde sie am Montag offiziell begrüßt.

„Auch wenn ich schnell gemerkt habe, dass sich einiges verändert hat, so fühle ich mich hier trotzdem äußerst wohl“, sagte die 44-Jährige, die am 1. Februar ihren neuen Posten übernommen hatte.

Jörg Langheld vom staatlichen Schulamt überbrachte die Versetzungsverfügung zur Unterzeichnung. Direktorin ist Doris Bechold zunächst kommissarisch. Das sei der normale Gang, erklärte Langheld. „Aber wir sind zuversichtlich, dass wir diese Übergangszeit bis zum 1. Oktober abgehakt haben“, sagte Langheld. Er dankte zudem den Konrektoren Thomas Mandel, und Cathrin Boucsein, die mit Unterstützung durch das übrige Kollegium die Geschicke der Gemündener Schule kommissarisch seit September 2014 geleitet haben. Damals verließ Schulleiterin Kerstin Gnoth die Schule.

„Als Herr Langheld vom Schulamt uns kurz danach gesagt hat, dass er uns bis zum Beginn des zweiten Halbjahres im Februar Ersatz beschaffen wolle, hat das eigentlich keiner so richtig geglaubt“, sagte Konrektor Thomas Mandel. Umso schöner sei es, dass mit Doris Bechold nun eine alte Bekannte zurückgekehrt sei. „Damit wird zwar die Tradition gebrochen, dass seit über 50 Jahren an unserer Schule immer ein Lehrer oder Konrektor aus dem aktuellen Kollegium zum Schulleiter befördert wird, aber wir sind uns alle sicher, dass Frau Bechold eine gute Wahl ist und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit“, so Mandel. Das sei auch insofern gut, als dass sie als Außenstehende einen objektiveren Blick auf die Arbeitsprozesse habe.

Alte Bekannte ist Bechold deshalb, weil sie bereits von 1996 an direkt nach ihrem Referendariat zwölf Jahre lang Deutsch- und Biologielehrerin an der heutigen Cornelia-Funke-Schule war, die damals noch Mittelpunktschule Gemünden hieß (HNA berichtete). Nach sieben Jahren als Konrektorin an der Emil-von-Behring-Schule in Marburg kehrte sie nun an ihre erste Wirkungsstätte zurück. „Ich hatte nie geplant, als Schulleiterin hierher zurückzukommen, doch da mein Lebensmittelpunkt in Gemünden ist und ich wunderbare Jahre an der Schule hatte, habe ich mich auf die freie Stelle beworben“, sagte Bechold.

Ihr sei aber wichtig, andere Erfahrungen gemacht zu haben. „Es ist eine spannende Aufgabe, die Potenziale einer Schule zu erkennen und sie weiterzuentwickeln“, sagte Doris Bechold. Auch Bürgermeister Frank Gleim, Konrad Gleim vom Förderverein sowie Personalratschefin Elke Thursar-Eichelbeck hießen sie herzlich willkommen.

Von Florian Künemund

Quelle: HNA

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