Frankenberg

Drei Ensembles und vier Dirigentinnen

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- Frankenberg (mba). Abschlusskonzert der Bläserklassen und des Orchesters der Ortenbergschule. Filmmelodien, Gospelstücke und irische Stepptanzmusik hatten die Schüler im Repertoire.

Die Musiker hatten Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde zu Blasmusik unter freiem Himmel in den Innenhof der Schule eingeladen. Zwei kleine Mädchen stahlen den musikalischen Schülern dabei jedoch zum Entzücken des Publikums ein wenig die Schau: Sie stellten sich einfach auf die Bühne neben die jeweilige Dirigentin und gaben munter mit den Takt an. Die jungen Musiker ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und absolvierten routiniert ihre Auftritte.

Die Nachwuchs-Bläser aus der fünften Klasse, die je zwei Unterrichtsstunden an der Schule haben und eine Stunde pro Woche Instrumentalunterricht an der Frankenberger Musikschule bekommen, spielten unter Leitung von Eva-Maria Scholze das Gospel-Stück „When the Saints go marchin’ in“, gefolgt von „Old Mac Donald“ und der flotten Nummer „Wer hat Angst vor Dracula“. Die Fünftklässler spielten in sehr kleiner Besetzung, was Musiklehrerin Miriam Meyer bedauerte: Es sei schwierig, Schüler zu finden, die ein Instrument lernen wollen, berichtete sie und bat die Eltern, „Werbung“ für den Musikunterricht an der Schule zu machen.

Die Bläserklasse sechs unter Leitung von Miriam Meyer eröffnete ihren Auftritt gemeinsam mit einigen Fünftklässlern mit der bekannten Titelmelodie der Zeichentrickserie „The Flintstones“ (zu Deutsch „Familie Feuerstein“), gefolgt von der Filmmusik „Chariots of Fire“ von Vangelis aus dem Film „Die Stunde der Sieger“. Die Sechstklässler erhielten im Anschluss an das Konzert ihre Teilnahmezertifikate.

Das Blasorchester der Ortenbergschule – laut Meyer besonders motiviert nach einem erfolgreichen Auftritt am 9. Mai in Wiesbaden – spielte zunächst zwei Sätze aus „Oh Susanna“. Anschließend präsentierten sie die „Prehistoric Suite“, ein Stück, in dem es um die instrumentelle Darstellung von Dinosauriern geht – einschließlich eins Kampfes zwischen einem Triceratops und einem Tyrannosaurus. Dabei ist die Improvisationsgabe der Musiker gefragt. Den Abschluss machte das Orchester mit „Lord of the Dance“ aus der gleichnamigen irischen Stepptanz-Show.

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