Burgwald

Drei Wochen bis zur ersten Eröffnung

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- Haina-Löhlbach (apa). Während am einen Ende der Baustelle bereits Türrahmen lackiert werden, sind am anderen Ende noch die Malereien an den Wänden der alten Schulzimmer zu sehen. Ob Bank, Praxis, Bäckerei, Wohnungen oder Außengelände: Überall sind Handwerker aktiv.

Im August haben die Arbeiten am neueren Gebäude der ehemaligen Grundschule in Löhlbach begonnen, seit September sind die Handwerker auch im Altbau aktiv: Die Baustelle zieht sich über das komplette Gelände. Aktuell sind etwa zehn Firmen parallel dort tätig. Zuerst sollen der Supermarkt und die Parkplätze fertiggestellt werden: Bereits in drei Wochen ist die Eröffnung vorgesehen. Die anderen Geschäfte, die Physiotherapie-Praxis und die Wohnungen sollen im Frühjahr fertig sein. Der tegut-Markt zieht in den sogenannten „Neubau“, also den neueren Teil der ehemaligen Grundschule in der Raiffeisenstraße, ein. Ab 9. November sollen die Löhlbacher dort einkaufen können. Fußböden, Wände und Decken sind bereits fertig, derzeit arbeiten die Handwerker unter anderem an den Elektroleitungen und Sanitärinstallationen. Zwei Kühltheken stehen bereits im Verkaufsraum.

Der Markt entsteht in den ehemaligen Klassenzimmern im Erdgeschoss. Die Verkaufsfläche wurde durch einen Anbau auf 200 Quadratmeter erweitert. Auch im künftigen Lager, in den Büros und Sanitärräumen wird emsig gearbeitet. Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus ist zuversichtlich: „Das wird rechtzeitig fertig“, sagt er.

Vor der großen Glasfront des Supermarkts sind ebenfalls Handwerker zugange: Sie bereiten das Außengelände vor, damit die Parkplätze und Fußwege dort rechtzeitig gepflastert werden können. Die Mauern und Zäune, die den ehemaligen Schulhof eingrenzten, sind bereits abgerissen. Die neuen Parkplätze entlang der Raiffeisenstraße sollen durch eine „angedeutete Mauer“ vom Dorfplatz unter den Linden abgetrennt werden. Im ersten Stock über dem Supermarkt und der Sporthalle werden ehemalige Klassenräume in eine Physiotherapie-Praxis umgestaltet. Der Schacht für den Aufzug an der Rückseite des Gebäudes ist bereits gemauert.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 20. Oktober

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