Frankenberg:

DRK-Kindertagesstätte erhält Spielzeug von Initiative

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- Frankenberg (gl). Es war eine Idee der ehemaligen Kita-Leiterin Carina Spitznagel, sich bei der Initiative „Mehr Zeit für Kinder“ zu bewerben – mit Erfolg, wie ihre Nachfolgerin Irma Bergrath stolz vermeldet. Die Einrichtung bekommt viele neue Spielgeräte.

Spielen ist mehr, als sich die Zeit angenehm zu vertreiben, – besonders für Kinder. Für sie hat Spielen viel mit Lernen zu tun, mit motorischen, sozialen und kreativen Kompetenzen. Das Erlangen dieser Kompetenzen ist Bestandteil der Leitsätze des DRK-Kindergartens in der Wigand-Gerstenberg-Straße. Schon im Frühjahr hatte sich die damalige Leiterin, Carina Spitznagel, bei der Initiative „Mehr Zeit für Kinder“ mit dem Konzept beworben. Ihre Nachfolgerin Irma Bergrath hat kurz vor Weihnachten die frohe Botschaft erhalten: mit Erfolg.

Die Initiative „Mehr Zeit für Kinder“ hat sich zum Ziel gesetzt, in einer Gesellschaft mit immer mehr berufstätigen Eltern die Zeit sinnvoll zu füllen, die Kind und Eltern miteinander verbringen. „Das Ziel ist auch bei uns, die Kinder weg vom Computer oder der Playstation zu bekommen“, sagt Kita-Leiterin Bergrath. Aus diesem Grund hat sie die Kinder der Tagesstätten mit Geschwistern und Eltern gestern und heute zu einem Spielenachmittag eingeladen.

Gespielt wird mit nagelneuem Spielzeug – der Preis im Wert von 900 Euro, den die Initiative der Frankenberger Kita für ihre pädagogische Arbeit zuerkannt hat. Das Konzept der Tagesstätte beinhaltet unter anderem das Kennenlernen demokratischer Grundprinzipien, etwa das Äußern von Meinungen, das Bilden von Mehrheitsurteilen und als Konsequenz daraus auch das Akzeptieren von Mehrheitsentscheidungen, die nicht dem eigenen Willen entsprechen.

Ein weiterer Punkt, der auch zu den Spielnachmittagen passt, ist das freie Spielen. Die Kinder können dabei vollkommen frei und selbstbestimmt entscheiden, mit wem und mit was sie sich beschäftigen. Die Kinder sollen sich so mit ihrer Umgebung auseinandersetzen und diese begreifen lernen sowie soziale Fähigkeiten ausbauen. „Die Spielnachmittage sind für die Eltern sicherlich auch kleine Ideengeber, wenn noch etwas zu Weihnachten fehlt“, fügt Bergrath an. Wenn alle Spielzeuge ausgiebig getestet wurden, kommen sie in die Gruppen – ein Gewinn für alle.

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