DRK-Kreisverband Frankenberg nimmt drei neue Projekte in Angriff

Kreisversammlung: (v. links) Präsidiumsmitglied Hans-Herwig Peter, Kreisgeschäftsführer Christian Peter, Schatzmeister Rainer Opper, Kreisbereitschaftsleiterin Anja Strieder, Kreisvorsitzender Dr. Rolf Bluttner, Kreisbereitschaftsleiter Gerhard Finger, Justitiar Guido Seidel, stellvertretender Kreisvorsitzender Karl-Friedrich Frese, Annette Viessmann sowie Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. Foto: Battefeld

Frankenberg. Nachdem die Neubauten der Seniorenzentren in Battenberg und Sachsenhausen bezogen werden konnten, nimmt der DRK-Kreisverband Frankenberg bereits drei neue Projekte in Angriff: In Frankenberger Teichgelände soll ein Seniorenheim mit circa 60 Betten entstehen, in der alten Schule in Bromskirchen ein Mutter-Kind-Heim und in Allendorf eine Einrichtung für Betreutes Wohnen.

Alle Vorhaben sollen 2014 geplant und ein Jahr später umgesetzt werden, kündigte Kreisgeschäftsführer Christian Peter in der Kreisversammlung an.

Für den 13. Dezember sei ein erstes Treffen mit Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß vereinbart worden um die Grundstücksfrage für das Bauvorhaben im Teichgelände zu klären. „Wir sind guter Dinge, dass wir das beginnen können“, sagte Peter, der mit Kosten zwischen vier und fünf Millionen Euro rechnet.

Zu dem in Bromskirchen geplanten Heim für jugendliche Mütter, die auf Unterstützung und Hilfe nach der Geburt ihres Kindes angewiesen sind, sagte der Kreisgeschäftsführer: „Solche Einrichtungen gibt es nicht so viele. Das ist eine Bedarfslage, der wir gerecht werden.“ Das Haus werde für fünf bis sieben Mütter ausgelegt, die in Appartments untergebracht würden. Als groben Kostenrahmen nannte er 500 000 bis 700 000 Euro.

In Allendorf sollen im Hermann-Löns-Weg für zwei Millionen Euro bis zu zehn Einheiten für betreutes Wohnen geschaffen werden. Ähnlich wie in Bromskirchen werde dort auch eine Tagesstätte entstehen und ein Pflegeteam angesiedelt, teilte Peter mit. „Es gibt keinen Stillstand“, kommentierte der Erste Kreisvorsitzende Dr. Rolf Bluttner die Bauvorhaben. Er betonte aber gleichzeitig, dass nicht leichtsinnig geplant würde sondern alles sorgfältig durchdacht sei.

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Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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