Kommunaler Serviceverbund Süd

Durch Kooperation: Kommunen sparen gemeinsam 17 Prozent Kosten

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Interkommunale Zusammenarbeit: Die Bürgermeister (von links) Hans Waßmuth, Rudolf Backhaus, Frank Gleim, Björn Brede, Lothar Koch und Rüdiger Heß.

Frankenberger Land. Die Interkommunale Zusammenarbeit zwischen Burgwald, Frankenau, Frankenberg, Gemünden, Haina und Rosenthal hat in den vergangenen Jahren die vom Land geforderten Kosteneinsparungen erbracht. Für die Zukunft hat der Verbund weitere Pläne.

„Die jährlichen Einsparungen der sechs Verwaltungen gemeinsam konnten immer zwischen 15 Prozent und 17 Prozent nachgewiesen werden“, sagte Gemündens Bürgermeister Frank Gleim nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Rosenthal, Haina, Frankenau, Burgwald und Frankenberg. Gleim fungiert als Geschäftsführer des Verbundes.

Das Land Hessen hatte die Gründung des Verbundes vor vier Jahren mit 100.000 Euro gefördert. Daran war die Voraussetzung geknüpft, dass ein Nachweis über einen Effizienzgewinn von jährlich mindestens 15 Prozent vorgelegt wird.

Hans Waßmuth, Rudolf Backhaus, Frank Gleim, Björn Brede, Lothar Koch und Rüdiger Heß sind sich einig, dass die Zusammenarbeit noch nicht am Ende angekommen ist. Weitere gemeinsame Aufgabengebiete sollten erschlossen werden. Außendarstellung, politische Akzeptanz und vor allem bürgerschaftliche und gesellschaftliche Identifikation des Interkommunalen Verbundes sollen weiter verbessert werden.

Dazu soll auch eine Namensänderung beitragen: Das Wort „Süd“ in „Kommunaler Serviceverbund Süd“ wird durch „Frankenberger Land“ ersetzt. (nh/jpa)

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Quelle: HNA

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