Dritter Platz: Gymnasiasten stellten bei Wettbewerb die Young-Engineer-Academy vor

Edertalschule strebt Titel an

Stolze Preisträger: 25 Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Edertalschule errangen den mit 1000 Euro dotierten 3. Platz beim MINT-Wettbewerb in Wiesbaden. Im Bild einige der Teilnehmer mit (hinten von links) Schulleiter Winfried Deichsel, Physiklehrer Bernhard Starck (verdeckt ) und Georg Glade von den Viessmann- Werken. Foto:  Battefeld

Frankenberg. Die Edertalschule ist ihrem Ziel, das Qualitätssiegel „MINT-Schule“ zu erlangen, ein Stückchen näher gekommen: Beim 6. Wettbewerb hessischer Schulen für innovative Projekte in den Bereichen Mathematik, Informationstechnologie, Naturwissenschaften und Technik (MINT) stellten 25 Schüler das am Frankenberger Gymnasium in Kooperation mit der Firma Viessmann und der Technischen Hochschule Mittelhessen angelaufene „YEA-Projekt“ vor und belegten damit den mit 1000 Euro dotierten dritten Platz. Insgesamt beteiligten sich 24 Schulen aus ganz Hessen an dem Wettbewerb.

„YEA“ steht für Young-Engineer-Academy und hat das Ziel, naturwissenschaftlich und technisch interessierte und talentierte Schüler mit dem Berufsfeld eines Ingenieurs vertraut zu machen und ihnen den Zugang zu einem naturwissenschaftlichen Studium zu erleichtern (HNA berichtete). „Wir sind bereits zum vierten Mal als Schule bei der MINT-Messe in Wiesbaden dabei gewesen und streben eine Mitgliedschaft im Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an“, sagte Physiklehrer Bernhard Starck. Im letzten Jahr habe die Edertalschule bereits einen Sonderpreis bekommen, ergänzte Schulleiter Winfried Deichsel.

Leitthema des aktuellen YEA-Projekts ist der Bau und die Programmierung eines Roboters. „Interessant für die Schüler ist vor allem, dass sie an verschiedenen Lernorten sind und mit verschiedenen Akteuren zu tun haben“, betonte Georg Glade von den Viessmann-Werken in Allendorf-Eder. So hätten die Teilnehmer beispielsweise auch die Entwicklungsabteilung der Firma Viessmann besucht.

„Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt, wobei die Gruppe zwei zusätzliche Schulstunden absolviert“, teilte Bernhard Starck mit. Im letzten Schuljahr hätten die Schüler dann wieder ganz normalen Unterricht, um sich auf das Abitur vorzubereiten.

Die Edertalschule will sich im übrigen nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen: „Im Mai ist Bewerbungsschluss bei MINT, dann wollen wir es noch mal versuchen“, kündigte Direktor Winfried Deichsel an. (bs)

Quelle: HNA

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