Ehepaar Seibel erforschte Schicksale einiger Bottendorfer Auswanderer

Ankunft in New York: Im Auswanderermuseum Bremerhaven gingen Waltraud und Karl-Heinz Seibel dem Schicksal ihrer Bottendorfer Vorfahren nach. Das Foto im Hintergrund zeigt den ersten Blick auf die erträumte Neue Welt.

Schreufa/Bottendorf. „Als ich die neue Chronik von Bottendorf durchlas und das Kapitel über die Auswanderer studierte, fand ich es unglaublich, wie viele junge Menschen aus Armut ihre Heimat verlassen mussten“, sagt Waltraud Seibel in Schreufa.

Mehr als 260 Personen enthält die Liste, die der Historiker Dr. Ulrich Stöhr mit Namen von Bottendorfer Emigranten zusammen getragen hat, darunter auch die Vorfahren von Waltraud Seibel geb. Möller.

Spontan entschloss sie sich mit ihrem Mann Karl-Heinz Seibel, die Bottendorfer Liste und ihren eigenen Aufzeichnungen mit nach Bremerhaven zu nehmen und dort im „Deutschen Auswandererhaus“ in der „Galerie der 7 Millionen“ auch weitere Schicksale von Auswanderern aus der eigenen Familie zu erforschen.

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Quelle: HNA

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