Waldeck-Frankenberg

Ehrung beim „Weißen Ring“

- Frankenberg. Bei der Mitgliederversammlung der Waldeck-Frankenberger Außenstelle im „Weißen Ring“ im Gasthaus Vöhl standen Berichte und eine Ehrung auf der Tagesordnung.Gerhard Wacker aus Rhoden engagiert sich bereits seit 20 Jahren in der Opferschutz-Organisation

Gregor Mühlhans ist seit 18 Jahren Außenstellenleiter, der ehemalige Polizeibeamte gab einen Überblick über die Arbeit des „Weißen Rings“. Als gemeinnütziger Verein kümmert er sich um die Unterstützung von Kriminalitätsopfern und um die Vorbeugung, um Straftaten zu verhüten.

Rund 230 Mitglieder und sechs ehrenamtliche Mitarbeiter zählt der Verein in Waldeck-Frankenberg. Gelder kommen von Spenden und aus Nachlässen, aus Mitgliedsbeiträgen und von Geldbußen. Bundesweit hat der „Weiße Ring“ in rund 420 Außenstellen mehr als 57 000 Mitglieder und mehr als 3000 ehrenamtliche Helfer.

Die Außenstelle im Kreis hat im vergangenen Jahr 45 von Kriminalität Betroffene betreut. Dazu kamen noch sechs „Altfälle“. Das seien Fälle, in denen Menschen nach der Tat eine mehrjährige Betreuung benötigen, erklärte Mühlhans. 20 Rechtsschutz- und Erstberatungsschecks für notarielle Unterstützung und psychotraumatische Beratung wurden ausgestellt.

Auch Begleitungen der Opfer zu Gerichtsterminen standen auf dem Hilfeprogramm. Rund 8000 Euro wurden an Betroffene als Soforthilfe ausgezahlt. Auch in der Öffentlichkeit habe der Verein auf sich aufmerksam gemacht, sagte Mühlhans. An Info-Ständen, an Gesprächen am „runden Tisch“ zur „häuslichen Gewalt“ und bei Einzelgesprächen zur Mitgliederwerbung sei über die Aufgaben und Arbeit des „Weißen Rings“ sowie über Unterstützungsmöglichkeiten berichtet worden.

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