Heimischer Ziegenzüchter verabschiedet sich nach 40 Jahren von der Tierschau

Ehrung für Josef Karnik

Ehrung für 40 Jahre Engagement bei der Tierschau: (von links) Josef Karnik, Ehefrau Irmgard Karnik und Bürgermeister Christian Engelhardt. Fotos: mjx

Frankenberg. 68 Kühe, 20 Jungrinder, 18 Pferde und auch fünf Esel. Zudem 120 Schafe und 55 Ziegen sowie jede Menge Geflügeltiere und Kaninchenrassen: „Bei der Bezirkstierschau hat unsere Landwirtschaft wieder einmal ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt“, sagte Bürgermeister Christian Engelhardt in seinem Grußwort.

Über 1000 Besucher auf der Wehrweide konnten sich am Samstag davon überzeugen, dass die Tierschau einmal mehr ein Schaufenster der regionalen Landwirtschaft war. Die Preisrichter stellten den aufgetriebenen Tieren sehr gute Zeugnisse aus. „Die heimischen Züchter präsentieren hier eine hervorragende Qualität“, sagte Kreislandwirt Fritz Schäfer (Basdorf).

„Glasklare Fundamente, viel Stil, drüsige Euter mit viel Ausstrahlung“: Mit diesen Worten wurde die dreieinhalbjährige Rotbunte Almata aus dem Stall von Karl Mütze (Geismar) von den Preisrichtern zur „Miss Frankenberg“ gekürt. Wegen der durchweg hervorragenden Qualität der aufgetriebenen Tiere sei ihnen die Entscheidung nicht leicht gefallen, merkten die Richter an. Es seien durchweg starke Kühe mit kräftigen Eutern vorgestellt worden. Die Leitung der Bezirkstierschau hatte zum siebten Mal Ute Ermentraudt aus Battenberg.

Mit einer Ehrung überraschte sie den Frankenberger Ziegenzüchter Josef Karnik, der seit 1971 keine Tierschau in Frankenberg versäumt hatte. Am Samstag war er zuum letzten mal dabei, jetzt will er sich als aktiver Aussteller zurückziehen. „Josef Karnik hat die Ziegenzucht in Nordhessen geprägt“, sagte Ermentraudt. Bürgermeister Engelhardt überreichte ein Erinnerungsgeschenk. (mjx)

Quelle: HNA

Kommentare