Frankenberg

Eichenlaub besiegelt Zusammenarbeit mit der „Burgenländische Krankenanstalten GmbH“

- Frankenberg/Eisenstadt (r). Der Austausch von Erfahrungen ist ein Ziel der in einer Rahmenvereinbarung geregelten Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern in Frankenberg und im österreichischen Burgenland.

Landrat Helmut Eichenlaub und der Burgenländische Landesrat für Gesundheit und Soziales, Dr. Peter Rezar, haben am Dienstag in Eisenstadt die Zusammenarbeit zwischen der „Burgenländische Krankenanstalten GmbH“ und der Kreiskrankenhaus Frankenberg gGmbH besiegelt. Wie Eichenlaub und Rezar bei der Vertragsunterzeichnung übereinstimmend erklärten, sind beide Seiten der Überzeugung, dass sie bei Fragen und Aufgabenstellungen der medizinischen und pflegerischen Betreuung von Patienten, der technischen und administrativen Führung der Krankenhäuser sowie der Aus-, Fort- und Weiterbildung des Personals eine für beide Seiten nutzbringende Zusammenarbeit begründen können.

Die Kooperation soll sich vor allem auf folgende Bereiche erstrecken:

- Austausch von Erfahrungen und Fachwissen

- Kennenlernen der jeweiligen Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens

- Austausch von Ärztinnen und Ärzten in der Weiterbildung zum Facharzt

- Austausch von Pflegekräften und sonstigen Fachkräften

- Austausch von Auszubildenden

- Erarbeitung gemeinsamer Standards

Zur inhaltlichen Ausgestaltung der Rahmenvereinbarung wurde die Einsetzung von Arbeitsgruppen vereinbart, die ihre Tätigkeiten und Erfahrungen dokumentieren sollen. Für den Austausch an sich wurden die Regelungen übernommen, die bereits in einem Partnerschaftsvertrag vom 30. April 2001 festgelegt sind. Die Rahmenvereinbarung hat zunächst eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren und kann in beiderseitigem Einvernehmen verlängert werden.

„Das Gesundheitswesen und insbesondere der kommunale Krankenhausbereich stehen in einer immer schärfer werdenden Konkurrenzsituation, die manche Einrichtungen bereits an den Rand der wirtschaftlichen Existenz gedrängt hat“, stellte Landrat Helmut Eichenlaub fest. „Es ist aber unsere Absicht, den Bürgerinnen und Bürgern eine räumlich nahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung im ambulanten wie stationären Bereich anbieten zu können“, so der Landrat.

Auch Landesrat Rezar sieht zahlreiche Chancen in dem Vertrag: „Mit unserer Rahmenvereinbarung schaffen wir die Voraussetzungen, uns unter dem Leitgedanken des ,best practice' austauschen und voneinander lernen zu können. Damit werden wir unsere Einrichtungen ein Stück weit zukunftsfähiger machen. Ich bin sicher, es wird zu unserem gegenseitigen Vorteil sein und vor allem zum Nutzen der Patientinnen und Patienten.“

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