B 253 bei Eifa nach Sperrung wieder frei: Umgekippter Lastwagen geborgen

Eifa. Ein mit Werkzeugen für die Industrie beladener Sattelzug ist am Mittwochmorgen von der Bundesstraße 253 abgekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer blieb unverletzt. Der 40-Tonner lag neben der B 253. Wegen der Bergungsarbeiten war die Straße bis 15.45 Uhr gesperrt.

Nach Informationen der Frankenberger Polizei war ein 34-jähriger Fahrer einer Spedition aus Bietigheim in Baden-Württemberg am Morgen gegen 6.40 Uhr von Biedenkopf kommend in Richtung Battenberg unterwegs. Zwischen der Kreisgrenze und Eifa geriet der Fahrer mit dem Auflieger des Sattelzuges in einer Kurve auf die rechte Bankette.

Aktualisiert um 16.30 Uhr

Auf dem aufgeweichten Untergrund sackten die Räder ein, und „der Auflieger zog den gesamten Zug auf die Seite“, sagte der Dienstgruppenleiter der Polizei. Das Gespann kippte neben der Fahrbahn auf die Beifahrerseite. Der Fahrer kam dabei mit dem Schrecken davon. Die Polizei bezifferte den Schaden zunächst auf 4000 Euro, korrigierte die Summe dann aber auf 20.000 Euro.

Bei dem Unfall wurde Erde der aufgeweichten Bankette auf die Fahrbahn geworfen, die die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Frankenberg reinigten.

Die Bergung der Ladung – 22 Tonnen Werkzeuge – zog sich bis in den Nachmittag hinein hin. Ein Kran war vor Ort, der die Zugmaschine mit Anhänger wieder aufrichtete. Die Sperrung der Bundesstraße sorgte bei vielen Autofahrern für Unmut. Manche versuchen trotz Sperrschildern weiterzufahren. Sie wurden laut Polizei zurückgeschickt.

www.112-magazin.de

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © nh

Kommentare