Ulrich Bienhaus stellte Gebäude des Freundeskreises Battenberg dem Parlament vor

In Eigenleistung saniert

Stadtparlament zu Besuch beim Freundeskreis: (von links) Bärbel Becker, Ortsvorsteher Walter Jacobi, Günter Jakobi und der 2. Vorsitzende des Freundeskreises, Ulrich Bienhaus. Foto:  Hoffmeister

Battenberg. Das energetisch sanierte Gebäude seines Vereins in der Senonchesstraße hat der 2. Vorsitzende des Freundeskreises Battenberg, UIrich Bienhaus, den Mitgliedern des Stadtparlaments vorgestellt, das dort zu seiner jüngsten Sitzung zusammenkam.

Das Gebäude des Vereins für Suchtkrankenhilfe hat nach den Worten von Ulrich Bienhaus eine Außendämmung mit 15 Zentimeter dicken Styroporplatten und neue Fenster erhalten. Unter dem Dach wurden neue Querbalken verlegt und eine 30 Zentimeter dicke Dämmschicht eingebaut.

Mit Ausnahme des Fußbodens im großen Versammlungsraum hätten die Mitglieder des Freundeskreises sämtliche Arbeiten in Eigenleistung erledigt, etwa 3600 Stunden seien dabei zusammengekommen, berichtete Bienhaus. „Ich war vorher skeptisch, dann aber sehr positiv überrascht über den Einsatz unserer Mitglieder.“

Die Gesamtkosten der Sanierung hatte ein Architekturbüro zuvor – ohne Honorar – auf 43 000 Euro geschätzt. Durch zahlreiche Spenden, zum Teil kostenlos überlassenes Material und die große Eigenleistung sei es gelungen, die energetische Sanierung zu schultern und das Gebäude für die nächsten 20 bis 30 Jahre fit zu machen, sagte Bienhaus. Neben zahlreichen Handwerksbetrieben und der Stadt sei der Verein dem Diakonischen Werk sowie den beiden Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Reinhard Kahl zu besonderem Dank verpflichtet. Abschließend wies der 2. Vorsitzende darauf hin, dass der Freundeskreis Battenberg bereits seit 37 Jahren besteht und seit 25 Jahren das Haus in der Senonchesstraße nutzen kann.

Auch Drogenprävention

Anerkennung und Respekt zollte Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Günther Schneider dem Freudeskreis für „die tolle Arbeit, die hier für die Gesellschaft geleistet wird“. Als Pädagogischer Leiter der Gesamtschule wies Schneider auch darauf hin, dass der Freundeskreis die Schule regelmäßig unterstütze, beispielsweise bei der Drogenprävention. (off)

Quelle: HNA

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