Arztpraxis von Dr. Ulrike Ursula Eckel nimmt Montag wieder ihren normalen Betrieb auf

„Ein etwas überhasteter Umzug“ geht zu Ende

Die Arzthelferinnen waren ihr die Stärkung im Rücken, ihre Familie stand ihr stets zur Seite: Dr. Ulrike Ursula Eckel startet nach der Zerstörung ihrer Praxis in neuen Räumlichkeiten.Foto: Schwalm

Frankenberg - Wie angekündigt nimmt die Arztpraxis von Dr. Ulrike Ursula Eckel heute wieder ihren normalen Sprechstunden-Betrieb auf.

Nur zwei Wochen ist es her, dass bei dem Brand in der Ritterstraße die Arztpraxis von Dr. Ulrike Ursula Eckel zerstört wurde (die FZ berichtete). Knapp 20 Jahre nach der Eröffnung war binnen weniger Stunden fast nichts mehr zu gebrauchen. Doch Eckel, ihr Team und letztendlich auch ihre Patienten hatten das sprichwörtliche „Glück im Unglück“, sagt ihre Ehemann Dr. Paul Otto Nowak.

Aufgrund der „kompetenten, hochmotivierten Helfer“ wurden sämtliche Patientenakten gerettet. Damit meint Eckel die Mitglieder des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr, die kisten- und schubladenweise Unterlagen und Akten aus der Praxis trugen.

Die Patientenakten waren in einem Stahlschrank, sodass sie lediglich etwas feucht vom Löschwasser waren und nach Rauch rochen.

Doch eine Spezialfirma aus Kassel, die für die Sanierung von Brand- und Wasserschäden zuständig ist, hat sie bereits restauriert, sodass kaum Spuren des Unglücks zurückgeblieben sind. Noch in der Brandnacht erhielt Eckel außerdem das Angebot neuer Räume in einer ehemaligen Kinderarztpraxis über der Eder-Apotheke in der Bahnhofstraße 26 einen Tag später standen Handwerker zur Baubesprechung parat. Und bereits nach einer Woche waren die Räume so weit, dass sie eingerichtet werden konnten.

Bei all dem haben Eckel ihre sieben Arzthelferinnen, ehemalige Mitarbeiter, ihr Mann sowie ihre beiden Kinder Lara und Max tatkräftig zur Seite gestanden. Noch am Wochenende liefen die Vorbereitung für die heutige Neueröffnung der Praxis auf Hochtouren. „Das war ein etwas überhasteter Umzug“, scherzt Nowak, der sämtliche logistische Planung und Koordination übernommen hat und froh über den positiven Ausgang ist.

Für die Patienten ändert sich laut Eckel eigentlich nichts. Erneut gibt es vier Arztzimmer, die allerdings größer als die vorherigen sind. Und hinter der noch provisorischen, aber dennoch einladenden Anmeldung erwarten die Arzthelferinnen ab heute wieder ihre Patienten.

Von Simone Schwalm

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