Drift-Show in Frankenau

Eine etwas andere Form von Kunst

+
Wer glaubt, für ein Auto sei der Platz schon knapp, staunte: Michael Pilger und Sascha Neumann waren gleichzeitig im Parcours.

Frankenau - Dröhnende Motoren, quietschende Reifen und der Geruch von verschmortem Gummi: Das waren die ersten Eindrücke beim "Gymkhana Drift und Motorsport Event" am vergangenen Wochenende.

Veranstaltet wurde die Show vom PN Drift Art Team, das sich aus den drei Fahrern Michael Pilger, Dennis Neumann, Sascha Neumann und dem Drift-Neuling Kornelius Warkentin zusammensetzt. Der Erlös der Show ist für den guten Zweck bestimmt: Die Einnahmen fließen an die Kindertagesstätte.

Als Drift bezeichnen die Fahrer das kontrollierte Ausbrechen des Hecks eines Autos, wodurch es in Schräglage durch Kurven rutscht oder sich auf der Stelle um die eigene Achse dreht. „Dazu ist ein zielgenauer Einsatz der hydraulischen Handbremse nötig“, sagt Dennis Neumann. Gymkhana ist die Bezeichnung für das Driften auf besonders engem Raum. Mit diesen Kunststücken hat das Drift-Team zahlreiche Zuschauer begeistert.

Am Bratwurststand oder am Waffelstand der Kindergartenmitarbeiter konnten sich die Zuschauer stärken, während sie sich die Kunststücke ansahen. Mutige Zuschauer durften gegen Bezahlung als Beifahrer in den etwa 200 PS starken 3er BMWs mitfahren und hautnah miterleben, wie sich so eine wilde Fahrt anfühlt - und sie sind dabei ziemlich ins Schwitzen gekommen.

Wer die Show am Wochenende verpasst hat, kann sich auf www.pn-drift-art.de im Internet über die nächsten Termine informieren.

Von Jonas Bremmer

Mehr zur Drift-Show lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

Kommentare