EWF öffnet Servicepunkt in Battenberg

Eine Investition in den Service im Oberen Edertal

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Battenberg - Der erste Schritt in die Sanierung der Battenberger Neuburg ist getan: Die Energie Waldeck-Frankenberg hat offiziell ihre Servicestelle für das Obere Edertal im Erdgeschoss der Battenberger Stadtverwaltung eröffnet.

Ein Schnitt mit der Schere, dann fällt das Absperrband zu Boden. Die Geschäftsstelle der EWF in Battenberg ist eröffnet. Mitarbeiter, EWF-Geschäftsführer Stefan Schaffer, die Bürgermeister aus dem Oberen Edertal rund um Gastgeber Heinfried Horsel, Architekt Fritz Roth und Landrat Reinhard Kubat lachen erfreut.

Rund 500 000 Euro hat der Korbacher Energieversorger in die Sanierung eines Teils der Neuburg gesteckt. Künftig können Kunden dort Informationen zu Strom- und Gaspreisen und mehr bekommen. „Der erste Schritt für die Sanierung der Neuburg ist getan“, sagt Horsel. Der Blick in die Räume des Service-Centers gäben eine Vorstellung davon, wie die Neuburg einmal aussehen könnte. „Und dazu wird es kommen“, sagt der Rathauschef. Die EWF will noch die alte Scheune ausbauen – dort entsteht ein Technik-Serviceraum. An der Außenwand der Verwaltung soll ein Fahrstuhl gehbehinderte Gäste ins Erdgeschoss führen. Dann steht der Rest der Neuburg an.

Versprechen eingelöst

Die Servicestelle in Battenberg ist die sechste der EWF außerhalb ihrer Zentrale. „Wir haben damit ein Versprechen eingelöst, dass wir bei der Konzessionsvergabe gegeben haben“, sagt Landrat Reinhard Kubat. Für die Kunden bedeute die Einrichtung des Büros kürzere Wege und eine persönliche Betreuung. Das sei wichtig – denn es gäbe immer mehr Kunden in Battenberg, Bromskirchen und Hatzfeld „und künftig Allendorf, das ist eine sichere Prognose“, sagt Kubat und lacht über die Anspielung auf eine mögliche weitere Konzessionsvergabe im Oberen Edertal an den Korbacher Versorger.

Dessen Geschäftsführer Stefan Schaller drückt seine Freude über die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern im Oberen Edertal aus, aber auch mit den Ortsvorstehern. Er legt Wert auf die Feststellung, dass die Wertschöpfung beim Bau in der Region geblieben ist: Die Sanierung und Einrichtung hätten heimische Anbieter übernommene, die beiden Mitarbeiterinnen Regina Becker und Sylwia Marczynski seien Battenberger-innen. „Das ist Konzentration auf die Region. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, ist Schaller überzeugt.

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