Mit Projekt „Pro Berufsorientierung“ loten Schüler ihre Fähigkeiten und Interessen aus

Eine Mini-Ausbildung zur „ProBe“

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- Frankenberg (pk). Hauptschüler aus dem Frankenberger Land erhalten derzeit Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Sie nehmen an der Berufsorientierung der Hans-Viessmann-Schule teil. Nach einem Jahr sollen sie fit für eine Ausbildung sein.

Christina Igosim hat sich im vergangenen Schulhalbjahr intensiv mit Gesundheitsberufen auseinandergesetzt. „Das hat mir sehr gut gefallen und ich möchte jetzt auch was in der Richtung beruflich machen“, zieht sie ihr Fazit. Sie und einige Mitschüler haben sich über verschiedene Gesundheits- und Pflegeberufen informiert. Am Ende des Projektes „Pro Berufsorientierung (ProBe)“ ist für sie klar: „Ich möchte gerne Krankenpflegerin werden.“ Für Christina Igosim hat sich „ProBe“ gelohnt: Gemeinsam mit anderen Schülern der Hauptschulzweige der Frankenberger Ortenbergschule, der Allendorfer Schule Am Goldberg, der Battenberger Gesamtschule und der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden hat sie ihre Interessen und Fähigkeiten erkundet und in einer Orientierungsphase zunächst drei Berufszweige kennengelernt.

Neben dem normalen Unterricht an ihrer Schule kamen die Schüler dafür an einem Tag in der Woche an die Hans-Viessmann-Schule. Nach der Orientierung im ersten Halbjahr mussten sie sich dann für ein Berufsfeld entscheiden, das im zweiten Halbjahr intensiver unter die Lupe genommen wurde. Neben den bisherigen Schulen starten am 1. Februar auch 60 Schüler des Hauptschulzweigs der Verbundschule Medebach-Hallenberg mit „ProBe“ an der Viessmann-Schule. Am Mittwoch schnupperten sie mit ihren Eltern vorab in die verschiedenen Berufszweige, kamen mit Schülern und Lehrern ins Gespräch und lernten dabei die Werkstätten und Fachräume der Berufsschule kennen.

Einen Einblick bekamen die 130 Schüler und Eltern bei dem Infoabend auch in die Bereiche Elektrotechnik, Bauhandwerk, Metall, Holz und Kfz. „Ziel von ‚ProBe‘ ist, dass ihr alle eine Berufsausbildung macht und zum Zuge kommt“, sagte Schulleiter Carsten Placht. „Aber ihr müsst wissen, was ihr machen wollt, und vor allem, was ihr nicht machen wollt.“

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