400 Besucher erlebten den Frankenauer Neujahrsempfang in der Kellerwaldhalle

Eine musikalische Stadt

Eröffneten den musikalischen Neujahrsempfang: Die Kinder des Schulchors der Kellerwaldschule. Sie besangen fröhlich den „dicken Herrn Uklatsch“. Fotos: Battefeld

Frankenau. Eine Zuschauerzahl von 22500, die Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck scherzhaft in den Raum warf, war natürlich etwas hochgegriffen - tatsächlich waren es jedoch mehr als 400 Besucher, die zum fünften musikalischen Neujahrsempfang der Stadt Frankenau in die Kellerwaldhalle gekommen waren und von sechs Chören und vier Musikgruppen bestens unterhalten wurden. „Die bunte Vielfalt ist bewundernswert und schön und zeigt, wie musikalisch Frankenau und die Stadtteile sind“, lobte Frankenaus Bürgermeister Björn Brede mit Blick auf die Mitwirkenden (siehe Hintergrund).

Die Bandbreite reichte von geistlicher Literatur, die von den Kirchenchören aus Ellershausen und Frankenau dargeboten wurde, über den „Königsmarsch“ gespielt vom Posaunenchor Frankenau, bis hin zu modernen Stücken der „Toten Hosen“ oder der „Prinzen“, die Horst-Werner Bremmer mit der Chorgemeinschaft Altenlotheim-Frankenau zum Besten gab. Begeisterten Applaus erhielt nicht nur die Akkordeonspielgemeinschaft Altenlotheim-Goddelsheim für ihren stimmungsvollen „Doktor Schiwago“. Auch beim „Böhmischen Traum“ der Blaskapelle Frankenau wurde eifrig mitgeklatscht. Stimmliche Höhepunkte setzten die Konzertchöre „Glissando“ und MGV Ellershausen, bevor Rinaldo Blechschmidt mit den „Neuen Alten“ den Vortragsreigen beendete.

Kommandeur war zu Gast

Besonders freue es ihn, dass auch viele Kinder dabei seien, sagte Brede. „Ich mache mir gar keine Gedanken, dass wir in den nächsten Jahren Mangel haben“.

Der Nachwuchs hatte auch den Konzertabend eröffnet: Die Jungen und Mädchen des Schulchors der Kellerwaldschule besangen fröhlich den „dicken Herrn Uklatsch“ und erhielten anschließend ein dickes Lob von Holger Heck: „Das habt ihr toll gemacht. Besser kann man einen musikalischen Neujahrsempfang nicht eröffnen.“

Vorbildlich gearbeitet hatte auch die Chorgemeinschaft Altenlotheim-Frankenau, die den Empfang organisiert hatte.

Als Ehrengast begrüßte Björn Brede den neuen Kommandeur der Burgwaldkaserne, Oberstleutnant Holger Schmör, der in seinem Grußwort auf die von der Stadt Frankenau geplante Übernahme einer Patenschaft über die fünfte Kompanie einging (HNA berichtete). „Ich wünsche mir, dass wir auf dem Weg der Patenschaft weiter vorankommen“, sagte Schmör und ergänzte schmunzelnd: „Die Frage der Mitgift wäre wohl auch noch zu klären.“

Brede hatte zuvor in seiner Ansprache an wichtige Themen und Ereignisse des vergangenen Jahres erinnert und warf auch einen Blick auf das neue Jahr 2014, in dem unter anderem der Bau der Kellerwalduhr erwartet würde, die Arche-Region weiter ausgebaut werden solle und die Einrichtung eines Seniorenbusses geplant sei.

Hinsichtlich der angesprochenen Patenschaft stünden die Zeichen auf „grün“, so Brede. „Alle Fraktionsspitzen wollen ein politisches Zeichen setzen“.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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