Jahreshauptversammlung der Berghöfer Brandschützer

Lob für Einsatzbereitschaft der Wehr

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In der Jahreshauptversammlung ehrten Vorsitzender Volker Rind (Zweiter von links) und Wehrführer Stefan Giebel (Zweiter von rechts) mehrere langjährige Mitglieder. Bürgermeister Horsel wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Unser Bild zeigt (von links) Volker Passarge, Volker Rind, Heinfried Horsel, Walter Bätzel, Udo Bätzel, Otto Jakobi, Stefan Giebel und Richard Rind.Foto: Bienhaus

Battenberg-Berghofen - Viermal wurde die Berghöfer Feuerwehr im Jahr 2013 zu Einsätzen gerufen, berichtete Vorsitzender Volker Rind.Battenberg-Berghofen. 59 von 142 Mitgliedern besuchten die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Wagner. Höhepunkt war im August 2013 das Feuerwehrfest zum 80-jährigen Bestehen.

Bürgermeister Heinfried Horsel wurde in Anerkennung seiner Verdienste für die Berghöfer Wehr mit einer Urkunde zum Ehrenmitglied ernannt. Vorsitzender Rind dankte dem scheidenden Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit. In seinem Grußwort bestätigte der Bürgermeister, dass er sich in der großen Gemeinschaft der Berghöfer Feuerwehr immer wohl fühle.

Horsel lobte die Wehr für die Einsatzbereitschaft und für die Ausrichtung des Feuerwehrfestes. Er dankte Carola Freiling für ihren Einsatz in der Jugendfeuerwehr sowie dem Vorsitzenden Volker Rind und dem Wehrführer Stefan Giebel für ihren Einsatz in der Wehr. Zum erfolgreich verlaufenen Jahr gratulierte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Dirk Schneider. Er erinnerte an die neu angeschaffte Pumpe und stellte fest, dass sich der Ausbildungsstand der Berghöfer Wehr verbessert habe.

Ortsvorsteher Hans-Gerhard Eitzenhöfer dankte ebenfalls der Wehr für die geleistete Arbeit. Er wisse, dass der demographische Wandel es immer schwieriger für die Feuerwehr mache, genügend Leute für die Arbeit in der Einsatzabteilung und im Vorstand zu finden.

Protokoll von 1974

Wehrführer Giebel berichtete, dass sich zur Zeit 24 männliche und vier weibliche Personen in der aktiven Feuerwehr befinden. Es wurden im vergangenen Jahr neun Übungen ausgerichtet. Außerdem nahmen die Kameraden an vier Katastrophenschutzübungen und einer Großübung teil. Es gab vier Einsätze: Kaminbrand in der Palmsbergstraße, Brand eines Verteilerkastens in der Laisaer Straße, umgestürzter Baum nach einem Sturm und ein Fehlalarm an der Gesamtschule Battenberg.

Den übungsfleißigsten Michael Sellmann, Carola Freiling und Jörg Eitzenhöfer überreichte der Wehrführer je ein Präsent. Carola Freiling berichtete, dass zur Zeit sechs Jungen und fünf Mädchen in der Jugendfeuerwehr sind. Im vergangenen Jahr wurde an keinen Wettkämpfen teilgenommen. Die Jugendwehr aus Berghofen beteiligte sich am Stadtjugendfeuerwehrtag, am Grillabend und am Juxumzug.

Traditionell verlas Schriftführer Mirko Weisker das 40 Jahre alte Protokoll. Im Jahr 1974 wurde festgehalten, dass von 60 Mitgliedern 40 zur Jahreshauptversammlung gekommen waren. Schon damals wollte man sich wegen der Zusammenlegung der Gemeinden für den Fortbestand der Feuerwehren in den Ortsteilen stark machen. Außerdem wurde durch den Ortsbrandmeister auf die Gefahr beim Flämmen von Böschungen und Hecken hingewiesen. Verstöße würden mit Geldstrafen geahndet. (ph)

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