Eisengießerei Hasenclever setzt künftig voll auf Turbolader und Auspuffkrümmer

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Mit einem Abgas-Krümmer aus Stahlguss für einen Volvo-Fünfzylinder: (von links) der neue Werksleiter Alexander von Waldow, Wolfgang Werth, Peter Weber und Steffen Seibert (alle Lehrer an der Gesamtschule Battenberg).

Battenberg. Bis zum Ende des Jahres 2013 wird das Eisenwerk Hasenclever weitere 200 Mitarbeiter einstellen. Die Kurzarbeit ist seit Januar ausgesetzt: Das erfuhren 20 Mitglieder des Arbeitskreises Schule/Wirtschaft bei einer Betriebsbesichtigung am Auhammer in Battenberg.

Das traditionsreiche, 238 Jahre alte Eisenwerk befindet sich im Umbruch. 20 Millionen Euro werden dort gerade investiert, die Produktion wird fast vollständig umgekrempelt. Hasenclever setzt künftig zu 80 Prozent auf hochtemperaturfesten Stahlguss, der in Großserien für die Automobilindustrie hergestellt wird.

Noch werden am Auhammer auch Kurbelwellen produziert. „Das war für mehr als 30 Jahre das Fundament“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Dieter Koch. Die Kurbelwellen-Produktion läuft zum Jahresende aus. Am Auhammer geht es künftig nicht mehr um das, was die Motoren steuert, sondern um das, was hinten rauskommt: Abgas-Turbolader und Auspuffkrümmer.

In geringer Stückzahl sollen darüber hinaus weiterhin Zylinderköpfe für Nutzfahrzeuge hergestellt werden.

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Quelle: HNA

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