Ärger um getroffenen Holzvogel

Eklat beim Vogelschießen: Schütze lehnte Königswürde ab

+
Jubel: Die Schützenkameraden und der alte Schützenkönig Gerhard Kaletsch (links) jubeln mit dem 20-jährigen Sascha Krell (Mitte) der gerade den Vogel von der Stange geholt hatte.

Röddenau. Sascha Krell ist neuer Schützenkönig in Röddenau. Mit 20 Jahren ist er der jüngste König in der Geschichte des Schützenvereins. Zuvor gab es allerdings einen Eklat.

Schützenhauptmann Thomas Meiser hatte den Verein antreten lassen und die Ritter- und Königsordnung erläutert. Offenbar hatte ein Schütze die Regeln aber nicht verstanden, er sorgte jedenfalls für einen Eklat: Erst holte er den Vogel von der Stange, dann weigerte er sich aber, die Königswürde zu übernehmen.

„Das ist unehrenhaft“, schimpften die Schützen: „Wenn ich schieße, dann weiß ich auch, dass der Vogel fallen kann.“ Die Verantwortlichen entschieden sich schließlich, den Holzvogel neu aufzusetzen.

Sascha Krell wurde schließlich der neue und würdige Schützenkönig des Schützenvereins Röddenau. Er holte den Vogel mit dem 104. Schuss nach einem spannenden Dreikampf von der Stange.

Von Willi Arnold

Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare