Tag der Elektromobilität an Berufsschule mit 55 Auszubildenden

Beim Tag der Elektromobilität: (v. l.) Lehrer Matthias Salfer, Mechaniker Jens Schneider, Lehrer Jochen Schubert, André Krappen, Kevin Bretag, Lehrer Roland Doss, Kai Brandenstein, Leiterin Beate Clement-Klütsch, Nico Lünsche und Michael Schneider. Foto: Hoffmann

Frankenberg. Die Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg hat zum Tag der Elektromobilität geladen. Die 55 Auszubildenden der Berufsschule im Bereich Kfz-Mechatronik lernten an vier Stationen Theorie und Praxis.

Für den praktischen Teil stellten die Autohäuser Schmidt, Beil (beide Frankenberg) und Biebighäuser (Battenberg) Hybrid- und Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Die Autos hatten verschiedene Antriebssysteme.

Den Unterschied der beiden Wagenarten erklärte Beate Clement-Klütsch, Abteilungsleiterin im Kfz-Bereich: „Reine Elektrofahrzeuge werden nur mit elektrischer Energie angetrieben. Hybridfahrzeuge besitzen zusätzlich einen Verbrennungsmotor als Antrieb.“ Als reines Elektroauto konnten die Schüler sich einen Renault Zoe anschauen. Christian Jonat vom Autohaus Beil gab einen Einblick in die Technik des emissionsfreien Fahrzeugs. „Eine volle Ladung kostet derzeit fünf Euro. Die Reichweite beträgt rund 200 Kilometer“, sagte Jonat.

Als Hybriden standen ein Opel Ampera sowie ein Mercedes E300 in der schuleigenen Werkstatt zur Besichtigung bereit. Mercedes hätte einen Dieselmotor verbaut. Der Elektromotor diene nur zur Unterstützung bis 35 Stundenkilometer, erklärte Alexander Will vom Fahrzeughaus Schmidt.

Bei Opel setzten die Hersteller auf einen Benzinmotor. Dieser treibe jedoch nur einen Generator an, welcher wiederum die 180 Kilogramm schwere Batterie auflade, sagte Biebighäuser-Mitarbeiter Jens Schneider. „Mit vollem Tank und geladener Batterie kommt man 500 Kilometer weit“, erklärte der Mechaniker.

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Von Matthias Hoffmann

Quelle: HNA

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